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13-Jähriger tot in Münchner Hotel – Mordkommission ermittelt gegen Mutter

Nach dem Fund eines 13-Jährigen in einem Hotel an der Arnulfstraße ermittelt das Kommissariat 11. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus; die Mutter steht unter Verdacht.

In München ist am Mittwoch, 4. November 2026, ein 13-jähriger Junge tot in einem Hotelzimmer an der Arnulfstraße aufgefunden worden. Das Polizeipräsidium München teilte mit, man gehe nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen von einem Tötungsdelikt aus. Zuständig ist das Kommissariat 11. Eine Obduktion wurde veranlasst, um Todesart und Todesursache zu klären.

Zum Zeitpunkt der Auffindung befand sich nach Polizeiangaben eine Frau mit Verwandtschaftsbezug zu dem Kind im Zimmer. Sie wurde aufgrund ihres Gesundheitszustands in ein Münchner Klinikum gebracht. Gegen die Mutter wird ermittelt; ein konkretes Tatmotiv und Details zum möglichen Tatablauf nannte die Polizei nicht. Vor Ort sicherten Spezialisten Spuren, zudem betreute ein Kriseninterventionsteam Beschäftigte des Hauses.

Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass es sich bei dem betroffenen Hotel um das Eden Hotel Wolff handelt. Offiziell bestätigte die Polizei den Namen des Hauses nicht. Ebenfalls unter Berufung auf Medien heißt es, Mutter und Sohn stammten aus Rheinland-Pfalz. Das Polizeipräsidium München machte zur Identität des Kindes und zur Herkunft der beteiligten Personen zunächst keine näheren Angaben.

Die Staatsanwaltschaft München ist in das Verfahren eingebunden. Die Ermittler prüfen alle in Betracht kommenden Spuren und werten neben der Obduktion auch gesicherte Tatortbefunde sowie Aufzeichnungen aus dem Umfeld des Hotels aus. Aussagen zur Art einer möglichen Tatwaffe oder zu weiteren Beteiligten lagen am Donnerstag nicht vor. Die Polizei betonte, man ermittle in alle Richtungen.

Die Auffindesituation am Morgen gegen 9.40 Uhr hatte einen größeren Einsatz an der Arnulfstraße ausgelöst. Nach Abschluss der Spurensicherung normalisierte sich der Betrieb in dem betroffenen Bereich wieder. Hinweise auf eine Gefährdung Unbeteiligter ergaben sich laut Polizei nicht.

Der Fall reiht sich nicht in eine Serie ein, sondern wird als einzelnes schweres Gewaltdelikt behandelt. Die Behörden halten sich mit Bewertungen zurück, bis die rechtsmedizinischen Ergebnisse vorliegen und Vernehmungen abgeschlossen sind. Weitere Auskünfte wollen Polizei und Staatsanwaltschaft München nach dem Fortgang der Ermittlungen bekanntgeben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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