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26 Tote nach Angriff auf Schule in der Region Saporischschja

Bei einem russischen Angriff auf Komyshuvakha in der Oblast Saporischschja sind nach ukrainischen Behördenangaben mindestens 26 Menschen getötet worden. Getroffen wurde eine Schule, die als Hilfsverteilzentrum und Schutzraum diente.

Nach ukrainischen Behördenangaben sind am 2. November 2026 bei einem russischen Angriff auf die Siedlung Komyshuvakha in der Oblast Saporischschja mindestens 26 Menschen getötet worden. Getroffen wurde eine Schule, die als Verteilzentrum für Hilfsgüter und als Schutzraum genutzt wurde. Die Zahl der Opfer war in den Stunden nach dem Angriff mehrfach nach oben korrigiert worden; Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten an.

Der staatliche Rettungsdienst und die Regionalverwaltung berichteten, die Schule sei zunächst direkt getroffen und anschließend der Bereich um Sammelstellen und einen Schutzraum erneut beschossen worden. Neben den Todesopfern meldeten die örtlichen Stellen mehrere Verletzte sowie Vermisste. Genaue Angaben zur Zahl der Vermissten lagen zunächst nicht vor.

Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, verurteilte den Angriff in einer Mitteilung in sozialen Medien als „außerordentlich entsetzlichen Schlag“ gegen eine Einrichtung zur humanitären Versorgung. Die Regionalverwaltung rief für den 3. November 2026 einen Trauertag in der Oblast Saporischschja aus. Nach Behördenangaben erschwerten anhaltende Drohnen– und Bombenangriffe die Arbeit der Rettungskräfte vor Ort.

Übereinstimmende Berichte ukrainischer und internationaler Medien verweisen darauf, dass Komyshuvakha seit Monaten in Reichweite wiederholter russischer Luftangriffe liegt und als frontnahe Ortschaft gilt. Unabhängige internationale Untersuchungen zu dem konkreten Vorfall liegen bislang nicht vor. Offene Fragen betreffen unter anderem die Art der eingesetzten Waffen, den genauen Ablauf des mehrteiligen Angriffs sowie die endgültige Opferzahl.

Die ukrainischen Behörden fordern eine umfassende internationale Aufklärung. Humanitäre Organisationen warnen seit längerem, dass wiederholte Angriffe auf zivile Infrastruktur die Versorgung der Bevölkerung in frontnahen Gebieten zusätzlich verschlechtern. Lokale Stellen rechnen damit, dass sich die Lage weiter zuspitzen könnte, solange Hilfsverteilpunkte und Schutzräume nicht zuverlässig gesichert werden können.

Die Angaben in dieser Meldung beruhen auf Mitteilungen des staatlichen Rettungsdienstes, der Regionalverwaltung und auf konsistenten, voneinander unabhängigen Medienberichten. Bestätigungen durch internationale Ermittler stehen aus. Russland hat sich zu den konkreten Vorwürfen in Bezug auf Komyshuvakha zunächst nicht detailliert geäußert. Die Aussagen der ukrainischen Stellen sind als Zuschreibungen zu werten, bis Untersuchungen die Umstände des Angriffs abschließend klären.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen