Auf der Bundesstraße 465 zwischen Diepoldshofen und Reichenhofen bei Leutkirch im Allgäu ist in der Nacht zum 14. Oktober 2026 ein 55-jähriger Mann von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 03:15 Uhr im Bereich der Einmündung Kirchstraße. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Verkehrspolizei Kißlegg hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Offen ist derzeit, ob der Getötete zu Fuß unterwegs war oder ein Fahrrad nutzte. Die Identität des Mannes wurde noch nicht veröffentlicht.
Nach dem bisherigen Stand fuhr der 59-jährige Fahrer des beteiligten Wagens nach der Kollision zunächst weiter und stoppte erst in Reichenhofen. Er gab an, eine Erschütterung bemerkt zu haben; zudem habe sein Fahrzeug zu rauchen begonnen. Ob und in welchem Umfang der Mann den Zusammenstoß wahrgenommen hatte, ist Teil der laufenden Untersuchungen. Angaben zu Geschwindigkeit, Bremsverhalten und Sichtverhältnissen sollen durch die Auswertung der Spuren sowie das Gutachten präzisiert werden.
Für die Unfallaufnahme, die Spurensicherung und die Arbeiten des Gutachters wurde die B 465 im betroffenen Abschnitt bis in den Morgen hinein gesperrt. Umleitungen waren eingerichtet. Hinweise auf weitere beteiligte Fahrzeuge liegen den Behörden bislang nicht vor.
Das Polizeipräsidium Ravensburg und regionale Medien berichten übereinstimmend von dem nächtlichen Unfall zwischen Diepoldshofen und Reichenhofen. Nähere Angaben zum Fahrzeug, zum Zustand des Fahrers und zu möglichen Zeugenaufrufen sollen die Ermittler nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft veröffentlichen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
Rechtlich kommen je nach Ergebnis der Rekonstruktion verschiedene Tatbestände in Betracht. Sollten sich Anhaltspunkte für strafbares oder ordnungswidriges Verhalten ergeben, würden entsprechende Verfahren gegen den Fahrer eingeleitet. Bislang machen die Behörden keine Aussagen zu einem möglichen Anfangsverdacht. Fest steht: Der genaue Kollisionspunkt und die Bewegungsrichtung des Getöteten sind noch zu klären. Die Ermittlungen dauern an.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).