Die A 7 war am Dienstagabend, 15. September 2026, an der Rader Hochbrücke bei Rendsburg in Fahrtrichtung Süden voll gesperrt. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes galt die Sperre zwischen der Anschlussstelle Büdelsdorf und dem Autobahnkreuz Rendsburg von 17.00 bis 22.00 Uhr, um planmäßige Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn durchzuführen. Die Richtungsfahrbahn nach Hamburg war nicht befahrbar; die Gegenrichtung blieb geöffnet.
Für den Verkehr aus dem Norden wurde eine weiträumige Umleitung über Bundes- und Landesstraßen eingerichtet, darunter die B 77, die B 76 und weiter über die A 215. Die Verkehrsverwaltung verwies darauf, dass die Maßnahme abgestimmt sei und kurzfristige Staus auf den Ausweichrouten einkalkuliert wurden. Nach regionalen Berichten kam es im Raum Rendsburg zu Behinderungen und verlängerten Fahrzeiten, schwerwiegende Störungen im überregionalen Verkehr blieben am Abend aus.
Die Sperrung steht im Kontext des Ersatzneubaus der Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal und begleitender Arbeiten an der Bestandsbrücke. Das Projekt wird von der DEGES betreut. In den vergangenen Monaten hatten die Projektverantwortlichen wiederholt zeitlich begrenzte Eingriffe in den Verkehr angekündigt, um Bauzustände zu wechseln, Bauteile zu montieren und den Zustand der bestehenden Brücke zu sichern. Diese Arbeiten erfolgen schrittweise, um die Leistungsfähigkeit der A 7 während des Neubaus möglichst weitgehend zu erhalten.
Die Autobahn GmbH informierte im Vorfeld über die Sperrzeit und die Umleitungsführung. Die Vollsperrung wurde am Abend von NDR Schleswig-Holstein bestätigt, der Sender meldete den Vorgang am 15. September gegen 21.49 Uhr. Weitere nächtliche Einschränkungen über die genannte Zeitspanne hinaus wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Hintergrund: Die Rader Hochbrücke ist ein zentrales Bauwerk der A 7 in Schleswig-Holstein und bindet den Verkehr nördlich von Rendsburg über den Nord-Ostsee-Kanal an. Angesichts des Alters der Bestandsbrücke und des hohen Verkehrsaufkommens ist der Ersatzneubau verbunden mit wiederkehrenden Instandhaltungsarbeiten auf der bestehenden Trasse. Die verantwortlichen Stellen kündigen weitere temporäre Sperrungen an, wenn Bauabläufe dies erfordern. Konkrete Termine werden jeweils separat veröffentlicht.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).