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A27 bei Uthlede: Richtung Bremen nach Unfall wieder frei

Nach einem Unfall zwischen Uthlede und Stotel ist die A27 Richtung Bremen wieder befahrbar. Ein 43-Jähriger lief laut Polizei nach einem Überschlag auf die Gegenfahrbahn und wurde dort angefahren. Der mutmaßliche Unfallflüchtige wurde ermittelt.

Nach einem Verkehrsunfall auf der A27 zwischen den Anschlussstellen Uthlede und Stotel ist die Fahrtrichtung Bremen am Nachmittag wieder freigegeben worden. Zuvor war die Autobahn im Landkreis Cuxhaven in beiden Richtungen gesperrt. Richtung Cuxhaven blieb die Sperrung zunächst bestehen. Das teilte die Autobahnpolizei am 14. Oktober mit.

Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 43 Jahre alter Mann aus Bremen gegen 13 Uhr ungebremst auf einen vorausfahrenden Lastwagen auf. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich sein Pkw und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Mann kletterte daraufhin über die Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn. Aus Sicht der Polizei geschah dies vermutlich in einer psychischen Ausnahmesituation. Auf der Fahrbahn Richtung Cuxhaven erfasste ihn ein Pkw; der 43-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Der Fahrer des auf der Gegenfahrbahn beteiligten Autos setzte seine Fahrt zunächst fort und entfernte sich vom Unfallort. Die Polizeiinspektion Cuxhaven ermittelte die Person später. Angaben zur Fahrereigenschaft und zu möglichen Verstößen machte die Behörde zunächst nicht. Am ursprünglichen Auffahrvorgang waren nach Polizeiangaben außerdem ein 33 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Litauen sowie ein 23 Jahre alter Autofahrer beteiligt, der dem 43-Jährigen nicht mehr ausweichen konnte und mit dessen Wagen kollidierte. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet.

Rettungskräfte, Feuerwehr und Abschleppdienste sicherten die Unfallstelle und unterstützten die Bergung der Fahrzeuge. Für die Unfallaufnahme blieb die A27 zeitweise in beiden Richtungen gesperrt. Die Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen meldete erhebliche Verkehrsbehinderungen und riet dazu, den Abschnitt weiträumig zu umfahren. Zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine Informationen vor.

Die Polizeiinspektion Cuxhaven führt die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang, zu den genauen Abläufen auf der Gegenfahrbahn und zur Rolle des zunächst flüchtigen Fahrers. Ob Verkehrsordnungswidrigkeiten oder Straftatbestände erfüllt sind, bleibt laut Polizei zu prüfen. Konkrete Prognosen zum Abschluss der Ermittlungen wurden nicht abgegeben.

Der betroffene Abschnitt der A27 liegt südlich von Bremerhaven und verbindet den Raum Cuxhaven mit Bremen. Nach der Freigabe der Fahrtrichtung Bremen normalisierte sich der Verkehr dort schrittweise, während es Richtung Cuxhaven zunächst weiter zu Staus kam.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen