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A3 bei Winkelhaid: Polizei weckt schlafende Autofahrer im Stau

Nach zwei Pannen-Pkw im Baustellenbereich war die A3 bei Winkelhaid in der Nacht zum 23. Oktober stundenlang gesperrt. Die Verkehrspolizei Feucht weckte mehrere am Steuer eingeschlafene Autofahrer.

Auf der Autobahn A3 ist es in der Nacht zum 23. Oktober bei Winkelhaid zu einer mehrstündigen Vollsperrung gekommen. Im engen Baustellenbereich zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und dem Autobahnkreuz Altdorf blieben zwei Pannen-Pkw liegen und blockierten die Fahrbahn. In der Folge staute sich der Verkehr weit zurück. Einsatzkräfte der Verkehrspolizei Feucht meldeten, dass sie mehrere Autofahrer wecken mussten, die im Stau am Steuer eingeschlafen waren.

Die Störung setzte nach ersten Berichten in den späten Nachtstunden ein und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Verletzt wurde demnach niemand. Die Polizei sicherte zunächst die Gefahrenstelle, koordinierte Abschlepp- und Bergungsarbeiten und prüfte anschließend die wartenden Fahrzeuge auf mögliche Notfälle. Genaue Angaben zur Zahl der geweckten Personen oder zur exakten Dauer der Sperre lagen zunächst nicht vor.

Der Abschnitt der A3 zwischen Nürnberg und Altdorf ist seit Wochen von Bauarbeiten geprägt, die die Strecke anfällig für Rückstaus machen. Im betroffenen Bereich stehen zeitweise weniger Spuren als üblich zur Verfügung, zudem sind Ausweich- und Rettungswege enger. Pannenfahrzeuge können die Kolonnen dadurch besonders rasch zum Stillstand bringen. Nach Auflösung der Sperre normalisierte sich der Verkehr schrittweise.

Laut Polizei stand am Einsatzort die Wiederherstellung des Verkehrsflusses im Mittelpunkt. Die Beamten weckten schlafende Fahrer, kontrollierten den Zustand der Insassen und leiteten Fahrzeuge nach Möglichkeit an der Blockade vorbei. Zu möglichen Verkehrsverstößen wurden zunächst keine Details genannt. Hinweise auf Unfälle im Zusammenhang mit dem Stillstand gab es in der Nacht nicht.

Der Vorfall verdeutlicht die besondere Störanfälligkeit von Nachtbaustellen in Engstellen. Behörden verweisen regelmäßig darauf, bei längeren Zwangspausen die Warnblinkanlage zu nutzen, den Motor abzustellen, Rettungsgassen offen zu halten und Gefahrenstellen der Polizei zu melden. Die Baustellenkoordination auf der A3 sieht für kritische Abschnitte zudem temporäre Geschwindigkeitsreduzierungen und Sperrzyklen vor, um Risiken zu mindern.

Eine offizielle Pressemitteilung der Verkehrspolizei Feucht mit einer abschließenden Bilanz stand am Vormittag nicht zur Verfügung. Lokale Medienberichte nannten übereinstimmend zwei liegen gebliebene Fahrzeuge als Auslöser und schilderten das Einschlafen mehrerer Fahrer im Stau. Weitere Details zu Ursache der Pannen und zur Zahl der Betroffenen will die Polizei nachreichen, sobald die Auswertung des Einsatzes abgeschlossen ist.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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