Hamburg

A7-Lücke in Hamburg geschlossen: Hochstraße Elbmarsch eingeweiht, Verkehr ab Montag

Hamburg hat die Hochstraße Elbmarsch an der A7 eingeweiht. Die Verkehrsfreigabe folgt nach der Vollsperrung am 28. September um 5 Uhr.

Die Hochstraße Elbmarsch an der Bundesautobahn 7 in Hamburg ist am Samstag offiziell eingeweiht worden. Das rund vier Kilometer lange Bauwerk südlich des Neuen Elbtunnels gilt als Deutschlands längste Autobahnbrücke und schließt die letzte Ausbaulücke zwischen Waltershof und Hausbruch. Der Verkehr soll nach Abschluss der Restarbeiten und einer Vollsperrung am Montag, 28. September, ab 5 Uhr wieder fließen.

Die Maßnahme umfasste den durchgehenden Ausbau auf insgesamt acht Fahrstreifen sowie Instandsetzungen und den Austausch einzelner Brückenelemente. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes und der Projektgesellschaft DEGES wurden in den vergangenen Monaten Stahl- und Betonarbeiten, Lärmschutz, Entwässerung sowie Schilder- und Sicherheitsinfrastruktur fertiggestellt. Für den Endspurt war eine Vollsperrung der A7 zwischen Freitagabend, 25. September, und Montagmorgen, 28. September, erforderlich, um Deckschichten und Querungen herzustellen.

Mit der Einweihung ist der verkehrliche Engpass südlich des Elbtunnels baulich beseitigt. Zugleich dämpfen Verwaltung und Fachleute Erwartungen an eine sofortige Entlastung: Die A7 bleibt eine stark beanspruchte Nord-Süd-Achse, auf der sich Rückstaus in den Hauptverkehrszeiten insbesondere an Anschlussstellen und Einfädelungen nicht vollständig vermeiden lassen. Weitere Arbeiten im Hamburger Abschnitt können die Leistungsfähigkeit zeitweise einschränken. Aus Sicht der Behörden ist die Freigabe dennoch ein zentraler Schritt, um den Verkehrsfluss robuster zu machen und die Erreichbarkeit der Häfen und des Südens der Stadt zu verbessern.

Die Verantwortung für Betrieb und Wartung der Hochstraße liegt bei der Autobahn GmbH des Bundes. Die Stadt Hamburg will die Auswirkungen auf Lärm, Luftqualität und den regionalen Verkehr fortlaufend beobachten. Die Projektpartner bezeichnen das Vorhaben als Baustein eines größeren Ausbaupakets an der A7 im Raum Hamburg, zu dem auch die Erneuerung mehrerer Brückenbauwerke und Anpassungen an Knotenpunkten gehören.

Zeitangaben und Inhalte beruhen auf Mitteilungen der Autobahn GmbH des Bundes, Angaben der DEGES und Berichten des Norddeutschen Rundfunks vom 25. und 26. September 2026. Die Verkehrsfreigabe ist für Montag, 28. September, 5 Uhr angekündigt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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