Politik

Ab 2. Oktober in Berlin: Kanzler im Fokus zeigt Fotos aus sieben Jahrzehnten

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung eröffnet am 2. Oktober 2026 in Berlin die Ausstellung Kanzler im Fokus – von Adenauer bis Merz mit historischen und aktuellen Fotografien aus eigenen Beständen und dem Bundesarchiv.

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung eröffnet am 2. Oktober 2026 in Berlin die Ausstellung Kanzler im Fokus – von Adenauer bis Merz. Der Schauplatz ist das Besucherzentrum am Reichstagufer 14. Der Eintritt ist frei; die Präsentation läuft bis zum 30. Oktober 2026.

Gezeigt werden ausgewählte Fotografien aus mehr als sieben Jahrzehnten, die den Blick auf das Amt und die Personen an der Regierungsspitze weiten. Der Schwerpunkt liegt auf Momenten jenseits des Protokolls: informelle Gespräche, kurze Pausen, Situationen hinter den Kulissen. Ein Großteil der Motive entstammt dem fotografischen Bestand des Presse- und Informationsamts; zahlreiche Aufnahmen werden im Bundesarchiv in Koblenz verwahrt und für die Ausstellung bereitgestellt.

Die Auswahl reicht von der Bonner Frühphase, etwa mit Konrad Adenauer vor dem Palais Schaumburg, bis in die jüngste Gegenwart. Der Ausstellungstitel zitiert diese Spannweite ausdrücklich: Kanzler im Fokus – von Adenauer bis Merz. Damit ist keine Ämterzuordnung verbunden; die Kuratorinnen und Kuratoren markieren den zeitlichen Rahmen vom Beginn der Bundesrepublik bis zu aktuellen Akteuren des politischen Lebens. Im Zentrum stehen Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler und die Entwicklung ihrer öffentlichen Darstellung.

Nach Angaben des Hauses soll die Bildchronik zeigen, wie sich visuelle Kommunikation und Pressearbeit im Bund verändert haben: vom Schwarzweißnegativ über Farbdias bis zur digitalen Bildstrecke, von handverlesenen Pressebildern zu kontinuierlicher Begleitung durch hauseigene Fototeams. Sichtbar werden auch Konstanten – etwa die Choreografie von Staatsbesuchen – und Brüche, etwa mit neuen Medienformaten.

Für Besucherinnen und Besucher eröffnet die Schau einen unmittelbaren Zugang zur Geschichte politischer Entscheidungsprozesse über deren visuelle Spuren. Institutionell verweist sie auf die Arbeitsteilung zwischen dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung als Produzent und dem Bundesarchiv als Gedächtnisort. Begleitende Formate sowie Öffnungszeiten kommuniziert das Besucherzentrum vor Ort.

Die Ausstellung ist Teil einer Reihe, mit der das Presse- und Informationsamt fotografische Bestände erschließt und zugänglich macht. Der aktuelle Anlass ist die erstmalige Bündelung von Hinter-den-Kulissen-Motiven in dieser Breite am Standort Berlin. Die Veranstalter betonen, dass die Schau keinen Kanon setzt, sondern ein Panorama bietet, das Dokumentation und Deutung offen nebeneinanderstellt.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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