Politik

AfD fordert Auskunft zur Reise der Vereinigten Staaten von Transatlantik-Koordinator Metin Hakverdi

Die AfD verlangt im Bundestag Details zur USA-Reise von Metin Hakverdi, darunter zu einem Abstecher nach El Paso und einem Instagram-Video am Grenzzaun. Die Anfrage wurde am 20. Oktober 2026 bekannt gemacht.

Die AfD hat im Bundestag schriftliche Fragen zur USA-Reise von Metin Hakverdi (SPD) eingereicht. Der Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit soll im September 2026 in die Vereinigten Staaten gereist sein. Laut Parlamentsnachrichten des Deutschen Bundestages (hib) zielen die Fragen insbesondere auf einen Abstecher nach El Paso sowie auf ein von Hakverdi veröffentlichtes Instagram-Video, das den Grenzzaun zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko zeigt. Der Vorgang wurde am 20. Oktober 2026 öffentlich gemacht.

Die AfD verlangt Auskünfte der Bundesregierung zu Zweck, Finanzierung und Zusammensetzung der Delegation der Reise sowie zu Planung und Umständen des Aufenthalts in El Paso. Zudem will sie wissen, in welchem dienstlichen Kontext das Social-Media-Video entstanden ist. Die Fraktion hatte Hakverdis Auftreten an der Grenze zuvor kritisch kommentiert.

Hakverdi ist als Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit dem Auswärtigen Amt zugeordnet. Das Amt unterstützt die politische, gesellschaftliche und kulturelle Pflege der Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Die Aufgabenbeschreibung umfasst Begegnungen mit Partnern in den USA, Austausch mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Kommunikation über transatlantische Themen.

Schriftliche Fragen sind ein reguläres parlamentarisches Instrument. Nach den Regeln des Bundestags beantwortet die Bundesregierung solche Anfragen fristgebunden. Inhalt und Zeitpunkt der Antwort liegen im Ermessen der Bundesregierung innerhalb der vorgesehenen Fristen. Aus der am 20. Oktober 2026 veröffentlichten Bundestagsmeldung geht hervor, dass die AfD ihre Fragen gestellt hat; Antworten lagen dort noch nicht vor.

Politisch zielen die Fragen auf Transparenz über dienstliche Abläufe und die Abgrenzung persönlicher von amtlichen Aktivitäten bei Auslandsreisen. Ob daraus Konsequenzen erwachsen, hängt von den Antworten der Bundesregierung und deren Bewertung im parlamentarischen Raum ab. Aussagen über mögliche Folgen wären zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation. Weder das Auswärtige Amt noch Hakverdi wurden in der hib-Meldung mit einer eigenen Stellungnahme zu den konkreten Punkten zitiert.

Der Bericht stützt sich auf die Parlamentsnachrichten des Deutschen Bundestages vom 20. Oktober 2026, die den aktuellen Anlass dokumentieren. Die dort aufgeführten Angaben betreffen den Fragenkatalog der AfD, den Bezug zu El Paso sowie das erwähnte Instagram-Video am Grenzzaun zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk