Katholische Gemeinden in Deutschland haben am Sonntag, 1. November 2026, das Hochfest Allerheiligen mit Festgottesdiensten und Gräbersegnungen begangen. In mehreren Diözesen standen Pontifikalämter und zentrale Messfeiern im Mittelpunkt; zahlreiche Pfarreien boten zusätzliche Andachten und Seelsorgeangebote an.
Im Kölner Dom wurde am Morgen ein Pontifikalamt gefeiert, das vom Erzbistum Köln angekündigt und live übertragen wurde. Auch das Erzbistum München verwies auf zentrale Feiern in der Kathedrale sowie auf ein erweitertes liturgisches Angebot in den Pfarreien. Das Bistum Aachen und weitere Bistümer veröffentlichten im Vorfeld Übersichten zu Gottesdienstzeiten, Prozessionen und Gräbersegnungen. Viele Gemeinden vermerkten die üblichen Segnungen auf Friedhöfen am Nachmittag, teils verbunden mit Gebeten und Gesprächsangeboten für Trauernde.
Allerheiligen würdigt im Kirchenjahr die Gemeinschaft der Heiligen und die als Vorbild verehrten Heiligen. Der 2. November, Allerseelen, ist traditionell dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet. In Deutschland ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Kommunen wie Köln erinnerten im Zusammenhang mit dem Feiertag an besondere Ruhe- und Versammlungsregelungen.
Die Bistümer betonten neben dem Festcharakter die seelsorgliche Begleitung. Dom- und Kathedralchöre gestalteten die Liturgien musikalisch; mancherorts kamen historische Messkompositionen zur Aufführung. Parallel nutzten Pfarreien digitale Übertragungen, um Menschen zu erreichen, die nicht vor Ort teilnehmen konnten. Praktische Hinweise zu Gottesdienstzeiten, Parkmöglichkeiten und Zugang zu Live-Streams stellten die Diözesen und Kirchengemeinden auf ihren Webseiten bereit.
Die Bandbreite der Feiern reichte vom feierlichen Pontifikalamt in Kathedralen bis zu Wort-Gottes-Feiern in kleineren Gemeinden. Angaben zu Terminen, Übertragungen und liturgischen Formen stammen aus Mitteilungen der beteiligten Bistümer und Pfarrgemeinden im Zeitraum vom 28. Oktober bis 1. November 2026. Prognosen über Besucherzahlen wurden nicht veröffentlicht; die Diözesen verwiesen allgemein auf den traditionell hohen Zuspruch an den Friedhöfen und in den zentralen Gottesdiensten.
Mit Blick auf den Folgetag erinnerten die Bistümer daran, dass Allerseelen in den Gemeinden mit Requien, Gräberbesuchen und besonderen Gebeten begangen wird. Anders als Allerheiligen ist Allerseelen kein gesetzlicher Feiertag. Hinweise zu regionalen Regelungen und zu Abläufen in den Pfarreien sind bei den jeweiligen Bistümern abrufbar.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).