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Allgemeiner Deutscher Automobil-Club legt Monitor „Mobil 2026“ vor: Zufriedenheit in Mittelstädten gesunken

Der vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) vorgestellte Monitor „Mobil in der Stadt“ 2026 zeigt einen Rückgang der durchschnittlichen Zufriedenheit im Vergleich zu 2021; Münster belegt den ersten Rang, Ludwigshafen das Schlussfeld, Freiburg schneidet im…

Kurzmeldung

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat am 3. November 2026 den Monitor „Mobil in der Stadt“ 2026 vorgestellt. Für die repräsentative Erhebung wurden im Juni 2026 rund 11.600 Personen in 29 mittelgroßen deutschen Städten befragt; pro Stadt wurden etwa 400 Interviews durchgeführt. Der ADAC berichtet, dass der mittlere Zufriedenheitswert im Vergleich zur Erhebung von 2021 gesunken ist, zugleich zeigen die Daten deutliche regionale und städtische Unterschiede.

Im Gesamtranking der 29 untersuchten Städte belegt Münster erneut den ersten Platz; dicht dahinter liegen Freiburg und Erfurt in den vorderen Rängen. Am Ende des Rankings steht Ludwigshafen. Regional für den Südwesten ist besonders Freiburg relevant: Die Stadt erzielt laut ADAC in mehreren Teilbereichen – insbesondere beim öffentlichen Personennahverkehr und beim Radverkehr – überdurchschnittliche Bewertungen.

Die Studie arbeitet mit Teilindizes für Autofahrende, ÖPNV-Nutzende, Radfahrende und Fußgehende. Ein valides Ergebnis ist die vergleichsweise starke Unzufriedenheit von Autofahrenden in vielen Städten, die vorrangig Parkangebot, Preis-Leistungs-Verhältnis und Zeitverluste im Verkehr kritisieren. Beim Radverkehr differieren die Bewertungen stark: Einige Kommunen erreichen hohe Zufriedenheitswerte, in anderen überwiegen Kritikpunkte wie Lücken im Wegenetz und Sicherheitsdefizite. Beim ÖPNV loben Befragte häufig Haltestellendichte und Umsteigemöglichkeiten, bemängeln aber Preisgestaltung sowie fehlende Park-and-Ride-Angebote.

Der ADAC nennt die Ergebnisse eine Momentaufnahme der Befragten zum Erhebungszeitpunkt und weist darauf hin, dass langfristige Verbesserungen von kommunalen Investitionsentscheidungen und deren Finanzierung abhängen. Als Handlungsempfehlungen werden eine bessere Vernetzung der Verkehrsträger, gezielte Investitionen in die Radinfrastruktur und ein überarbeitetes Preis-Leistungs-Konzept im ÖPNV genannt. Kommunen und Landespolitik erhalten damit konkrete Anhaltspunkte, wo Prioritäten gesetzt werden sollten, um die Mobilitätszufriedenheit zu erhöhen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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