Am 17. Oktober 2026 warnen internationale Seefahrtsbehörden und Sicherheitsanbieter, dass die Zahl der Angriffe auf Handelsschiffe in und um die Straße von Hormus deutlich angestiegen sei und in den vergangenen Wochen das höchste Niveau seit Beginn des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und Iran am 28. Februar 2026 erreicht habe. Die Beobachtungen stützen sich auf Meldungen des United Kingdom Maritime Trade Operations Centre (UKMTO), der International Maritime Organization (IMO) sowie auf Auswertungen von privaten maritimen Sicherheitsfirmen und Medienberichten.
Die IMO veröffentlichte in den vergangenen Wochen bestätigte Zahlen zu Vorfällen in der Region und berichtete von Dutzenden überprüften Angriffen seit dem 28. Februar 2026; die Organisation wies zudem auf Tote und Verletzte unter Seeleuten hin. Das UKMTO meldete wiederholt zeitnahe Warnungen und einzelne Vorfälle, darunter Angaben zu Treffern durch unbekannte Geschosse und Explosionen an mehreren Schiffen in den ersten Oktoberwochen. Maritime Analysefirmen registrierten einzelne Tage mit mehreren Treffern, was zu einer zeitweiligen Verringerung der Durchläufe durch die Straße führte.
Hintergrund ist der anhaltende militärische Konflikt, der die Region seit dem 28. Februar 2026 in Mitleidenschaft zieht. Die Straße von Hormus gilt als ein zentraler Engpass für weltweite Energieexporte; Störungen dort haben direkte Auswirkungen auf Energiepreise, Transitrouten und Versicherungsbedingungen für Schiffe. Internationale Reaktionen reichten von Verurteilungen bis zu Aufforderungen an die Konfliktparteien, Handelsverkehr und zivile Schifffahrt zu schützen. Mehrere Staaten, darunter Mitglieder der Europäischen Union und die Vereinigten Staaten, haben bereits gemeinsame Erklärungen zur Sicherung der Schifffahrt abgegeben.
Konkrete Folgen zeigen sich in der Bereitschaft von Reedern und Besatzungen: Einige Crewmitglieder weigern sich nach Angaben von Branchenvertretern vermehrt, durch die betroffenen Seegebiete zu fahren; alternative Routen über das Kap der Guten Hoffnung verteuern Transporte und verlängern die Lieferzeiten. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation forderte Staaten auf, Angriffe zu stoppen und den Schutz von Handelsschiffen zu gewährleisten.
Fakten, Zuständigkeiten und Prognosen sind klar zu trennen: Die Zahl der gemeldeten Vorfälle und einzelne bestätigte Tote entstammen offiziellen Meldungen der IMO und zeitnahen UKMTO-Warnungen; Aussagen zur Verantwortlichkeit einzelner Akteure bleiben in den geprüften Quellen unzureichend belegt. Sollten die Angriffe anhalten oder sich ausweiten, ist mit weiteren Störungen globaler Lieferketten zu rechnen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).