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Augustusschacht in Freital verfüllt: Riesenbohrer soll Einsturzursache klären

Die seit Juni 2022 laufenden Sicherungsarbeiten am Augustusschacht in Freital nähren sich dem Abschluss: Der Schacht wurde verfüllt, nun sollen Erkundungsbohrungen mit einem großen Bohrgerät die Ursache des Tagesbruchs prüfen.

Der Augustusschacht in Freital ist nach monatelangen Arbeiten verfüllt worden; als nächster Schritt sind Erkundungsbohrungen mit einem Riesenbohrer geplant, um die genauen Ursachen des Tagesbruchs von Juni 2022 zu klären. Die Verfüllung und die geplanten Bohrungen wurden von beteiligten Ingenieurfirmen und der Stadt Freital als Abschlussphase der Sicherungsmaßnahmen beschrieben. ([mdr.de](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/freital-pirna/kleingarten-loch-bergbau-bauarbeiten-100.html?utm_source=openai))

Der Einsturz betraf eine Kleingartenanlage am 10. Juni 2022; damals tat sich ein mehr als 20 Meter tiefer Schlund auf, verursacht durch das Versagen eines historischen Ziegelgewölbes über einem alten Steinkohleschacht. Seitdem haben Bergsicherungsfirmen und Gutachter den Schacht schrittweise gesichert, unter anderem durch das Einbringen von Stahlträgern, Beton und einer dicken Stahlbetonplatte über dem Trichter. Die Arbeiten dauerten über Jahre an, da Hohlräume und unterschiedliche Verfüllmassen erfasst werden mussten. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Augustusschacht?utm_source=openai))

Die jetzt angekündigten Erkundungsbohrungen sollen mit einem großen Bohrgerät den Gesteinsaufbau und die Verfüllmassen bis in tiefere Bereiche untersuchen. Ziel ist es, mögliche Hohlräume, Störungszonen und die Verbreitung von schwachen Bereichen im Untergrund zu identifizieren, um künftige Tagesbrüche auszuschließen oder gezielt zu beheben. Nach Angaben der verantwortlichen Geotechniker dienen die Bohrkerne außerdem der Dokumentation für eine dauerhafte Verwahrung des Schachtes. ([geosfreiberg.de](https://www.geosfreiberg.de/de/newsdetails/g-e-o-s-plant-verwahrbauwerk-im-augustusschacht-in-freital.html?utm_source=openai))

Zu den beteiligten Akteuren zählt die G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft, die laut Unternehmensangaben Bohrkernuntersuchungen und geotechnische Planungen durchgeführt hat; die Stadt Freital begleitete die Maßnahmen und informierte Anwohner über Sicherheit und Nutzungspläne für die Fläche nach Abschluss der Arbeiten. Konkrete Zeitpläne für die Bohrungen wurden in den veröffentlichten Mitteilungen als kurzfristig angekündigt, eine exakte Datumsangabe fehlt jedoch in den bisherigen Presseinformationen. ([geosfreiberg.de](https://www.geosfreiberg.de/de/newsdetails/g-e-o-s-plant-verwahrbauwerk-im-augustusschacht-in-freital.html?utm_source=openai))

Hintergrund ist die historische Bergbauprägung der Region: Der Augustusschacht gehört zu einer Reihe alter Steinkohleschächte, die Ende des 19. Jahrhunderts stillgelegt und später verwahrt wurden. Experten weisen darauf hin, dass solche Verwahrungen über Jahrzehnte stabil sein können, durch Materialalterung, geologische Störungen oder unerkannte Hohlräume aber wieder versagen. Die aktuellen Maßnahmen in Freital gelten als Beispiel für die aufwendigen und kostenintensiven Sicherungen, die Altbergbauflächen zunehmend erfordern. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Augustusschacht?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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