Aktuell

Aurich: Feuerwehr befreit Sechsjährigen aus Holz-Wäschekorb

In Aurich-Haxtum hat die Feuerwehr einen sechsjährigen Jungen aus einem Holz-Wäschekorb befreit. Das Kind blieb unverletzt.

In AurichHaxtum haben Einsatzkräfte am 7. September 2026 einen sechsjährigen Jungen aus einem Holz-Wäschekorb befreit. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Aurich war das Kind beim Versteckspielen mit einem Bein in dem Korb eingeklemmt und konnte sich nicht selbst lösen. Die alarmierte Ortsfeuerwehr Haxtum rückte wenige Minuten nach dem Notruf an. Der Rettungsdienst untersuchte den Jungen vorsorglich; er blieb unverletzt und wurde an seine Mutter übergeben.

Wie die Freiwillige Feuerwehr Aurich in einer Mitteilung erklärte, öffneten die Kräfte den Holz-Wäschekorb behutsam mit einer Handsäge. Um Verletzungen durch Splitter oder das Werkzeug zu vermeiden, sicherten sie die Schnittkanten und fixierten den Korb während der Rettung. Zuvor habe die Mutter vergeblich versucht, das Kind ohne technische Hilfe zu befreien.

Der Vorfall ereignete sich nach Feuerwehrangaben am frühen Abend in einem Wohnhaus im Auricher Stadtteil Haxtum in Niedersachsen. Die Ortsfeuerwehr Haxtum war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort, zusätzlich stand der Rettungsdienst bereit. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht erforderlich. Die Feuerwehr beendete den Einsatz nach kurzer Zeit.

Regionale Medien wie NDR und Tagesschau griffen den Fall am 8. September 2026 auf und bestätigten die Darstellung der Einsatzkräfte. Demnach wurde der Junge beim Spiel in dem stabilen Behältnis eingeklemmt, ohne dass Fremdverschulden erkennbar war. Die Feuerwehr betonte, dass bei derartigen Lagen ein schonendes Vorgehen und klare Kommunikation mit Angehörigen entscheidend sind, um zusätzliche Risiken zu vermeiden.

Vergleichbare Hilfeleistungen sind für Feuerwehren Routine, unterscheiden sich aber je nach Material und Bauweise des Gegenstands. Bei Holz können Bruchkanten und Schraubverbindungen besondere Gefahren bergen. Die Freiwillige Feuerwehr Aurich verweist darauf, dass eine frühe Alarmierung über den Notruf die Rettung beschleunigt und Nachbarschaftshilfe nicht durch riskante Hebel- oder Schneidversuche ersetzt werden sollte.

Hinweise auf straf- oder ordnungsrechtliche Konsequenzen ergeben sich aus den vorliegenden Angaben nicht. Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Ortsfeuerwehr Haxtum die Einsatzstelle an die Mutter. Weitere Folgemaßnahmen sind nicht bekannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk