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Aus Kuhstall wird Flippermuseum: Pliezhausener Scheune öffnet für Nostalgie-Spielgeräte

In Pliezhausen-Gniebel haben Sammler ihren leerstehenden Kuhstall in ein privat geführtes Flippermuseum verwandelt. Betreiber und Öffnungszeiten sind bestätigt; das Projekt ist regional verankert und setzt auf Spielbetrieb mit Tokens.

Am 7. Oktober 2026 berichtete der Südwestrundfunk über ein ungewöhnliches Heimatprojekt in Pliezhausen-Gniebel: In einer ehemaligen Scheune betreiben die Sammler Peter Löffler und Peter Stadlmaier ein Flippermuseum, in dem historische Flipperautomaten aus den 1970er- und 1980er-Jahren ausgestellt und bespielbar sind. Der Bericht nennt den Umzug vom leerstehenden Stall in die jetzigen Räume als Auslöser: Vor etwa zehn Jahren sei die letzte Kuh vom elterlichen Hof verkauft worden, die Scheune blieb leer und bot Platz für die Sammlung. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/flippermuseum-und-flipperausstellung-flipperreperatur-pfliezhausen-reutlingen-100.html?utm_source=openai))

Das Angebot versteht sich bewusst als Anschauungs- und Spielort statt als Spielhalle: Es werden keine Geldspielautomaten eingesetzt, Besucherinnen und Besucher spielen mit sogenannten Token, die gegen eine freiwillige Spende ausgegeben werden. Nach Angaben der Betreiber fließen die Spenden direkt in den Erhalt der Geräte und der Räumlichkeiten; Reparaturen übernimmt Stadlmaier, der sich in dem Bericht als Kenner der analogen Flippermechanik zeigt. Als besonders erwähnenswert wird der Flipper "Groovy" aus den 1970er-Jahren genannt, ein Exemplar im Flower-Power-Design, das exemplarisch für die Sammlung steht. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/flippermuseum-und-flipperausstellung-flipperreperatur-pfliezhausen-reutlingen-100.html?utm_source=openai))

Mehrere lokale Quellen und Veranstaltungsführer bestätigen die Existenz des Angebots und seine Einbettung in das Kultur- und Freizeitangebot der Gemeinde: Hinweise auf Führungen und Besuche finden sich in regionalen Tourismus- und Radaktionsseiten, die das Objekt als "Fahrrad- und Flippermuseum Radstall" listen und die monatliche Öffnung an Sonntagen erwähnen. Die Radinitiative "Schöner Radeln" dokumentiert eine Radtour zum Museum und nennt Führungen durch den Sammler Peter Löffler. Damit ist das Projekt nicht nur ein privates Sammlerstück, sondern Teil kleiner touristischer Routenvorschläge im Kreis Reutlingen. ([guideyourride.de](https://guideyourride.de/sehenswuerdigkeiten/pliezhausen?utm_source=openai))

Faktenprüfung: Die zentralen Angaben — Standort Pliezhausen-Gniebel, Betreiber und die Regelung mit Token statt Geldeinwurf — lassen sich durch den Beitrag des SWR sowie regionalen Veranstaltungs- und Tourismusseiten verifizieren. Es liegen keine Hinweise auf gewerbliche Glücksspieltätigkeit oder behördliche Auflagen im Zusammenhang mit dem Angebot vor; die Betreiber geben Einnahmen und Nutzung öffentlichkeitswirksam als erhaltungsorientiert an. Prognosen zur langfristigen Zukunft des Museums lassen sich derzeit nicht belastbar treffen und werden daher nicht aufgestellt.

Das Projekt illustriert ein lokales Phänomen: Leerstehende landwirtschaftliche Gebäude werden zu Orten bürgerschaftlichen Engagements und regionaler Freizeitkultur umgenutzt. Für Besucherinnen und Besucher ergibt sich daraus eine Mischung aus Musealem Charakter und aktivem Erleben historischer Spieltechnik.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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