Mecklenburg-Vorpommern

Ausflugsdampfer bei Röbel auf der Müritz durch Wind auf Grund gelaufen

Am Abend des 9. Oktober 2026 lief ein Fahrgastschiff der Weißen Flotte auf einer Untiefe am Großen Schwerin nahe Röbel auf Grund. Alle 20 Personen an Bord wurden von Einsatzkräften unverletzt an Land gebracht.

Am Abend des 9. Oktober 2026 geriet ein Ausflugsdampfer der Weißen Flotte auf der Müritz in Seenot und lief bei stark böigem Wind auf einer Untiefe am sogenannten Großen Schwerin nahe Röbel auf Grund. Nach Angaben von NDR-Reporterinnen vor Ort befanden sich insgesamt 20 Personen an Bord; Feuerwehr, Wasserrettung und die Wasserschutzpolizei brachten alle Fahrgäste und die Besatzung unverletzt an Land. Die Havarie ereignete sich gegen 22:30 Uhr, die Bergungsmaßnahmen sollten nach ersten Berichten in den Morgenstunden des 10. Oktober fortgesetzt werden. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/mueritz-ausflugsdampfer-laeuft-bei-starkem-wind-auf-grund%2Causflugsboot-100.html?utm_source=openai))

Nach den bisher verfügbaren Angaben war das Schiff zu einer Kranichbeobachtungsfahrt unterwegs, ein typisches Saisonangebot auf der Müritz in den Monaten September und Oktober. Der Unglücksort liegt in einer für Flachwasser und Untiefen bekannten Zone westlich der Halbinsel Großer Schwerin; nautische Führer weisen dort auf steinige Flachwassergebiete hin, die weit in die Müritz hineinreichen. Böiger Wind in Verbindung mit diesen Untiefen gilt als plausible Ursache, die genaue Unfallmechanik wird Gegenstand der Ermittlungen der zuständigen Wasserschutzpolizei bleiben. ([boatview.io](https://www.boatview.io/de/poi/12851/revierinformationen-muritz?utm_source=openai))

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserrettungsorganisationen rückten mit mehreren Booten aus; nach NDR-Angaben gelang es nicht, das Schiff noch in der Nacht freizubekommen, sodass die Rettung der Personen Vorrang hatte. Augenzeugen berichten, dass Fahrgäste die Situation teils mit Humor nahmen, während Einsatzkräfte die Evakuierung koordinierten. Für die Verbraucher- und Verkehrssicherheit ist nun entscheidend, ob das Schiff beschädigt wurde und wie zeitnah eine Freibergung möglich ist. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/mueritz-ausflugsdampfer-laeuft-bei-starkem-wind-auf-grund%2Causflugsboot-100.html?utm_source=openai))

Rechtlich und organisatorisch liegt die erste Zuständigkeit bei der Wasserschutzpolizei, die auch die Unfallaufnahme und die Entscheidung über weitere Maßnahmen wie Umweltschutzkontrollen oder Bergungsauflagen trifft. Für die Region ist die Havarie ein akuter Störfall für den touristischen Schiffsverkehr in der Nachsaison; Touranbieter und Häfen müssen kurzfristig alternative Verkehre und Informationsangebote prüfen. Langfristig wirft der Vorfall Fragen zur Sicherheitsplanung für Kranichtouren bei schlechtem Wetter und zur Kennzeichnung bekannter Untiefen auf. Bis die Wasserschutzpolizei oder die Reederei nähere technische Angaben vorlegen, bleiben Sachverhalte zu Schäden am Schiff und zu konkreten Bergungszeiten offen und als ungeklärt auszuweisen. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/mueritz-ausflugsdampfer-laeuft-bei-starkem-wind-auf-grund%2Causflugsboot-100.html?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk