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Ausstellung Mythos Erzgebirge in Zwickau eröffnet

In der Historischen Baumwollspinnerei 1896 in Zwickau-Pölbitz ist die Schau „Mythos Erzgebirge. Kunst und Eigensinn einer Region“ eröffnet worden. Sie zeigt Werke vom 20. Jahrhundert bis heute und läuft bis zum 23. Mai 2027.

Zwickau, 31. Oktober 2026 — In der Historischen Baumwollspinnerei 1896 in Zwickau-Pölbitz ist die Ausstellung „Mythos Erzgebirge. Kunst und Eigensinn einer Region“ eröffnet worden. Die Schau gibt auf rund 1.600 Quadratmetern einen breiten Überblick über Kunst aus dem Erzgebirge vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart und ist bis zum 23. Mai 2027 zu sehen.

Kuratiert wird die Präsentation von Dr. Paul Kaiser und Dieter Hoefer. Projektpartner ist das Dresdner Institut für Kulturstudien, weitere beteiligte Institutionen stammen aus Sachsen. Nach Angaben der Veranstalter versammelt die Ausstellung mehrere hundert Werke von mehr als 120 Künstlerinnen und Künstlern; je nach Werkstand werden zwischen rund 280 und mehr als 350 Einzelarbeiten genannt. Ein begleitender Katalog mit wissenschaftlichen Beiträgen erscheint zur Laufzeit.

Inhaltlich verfolgt die Schau eine systematische Auseinandersetzung mit der Bildproduktion der Region: von der Klassischen Moderne über die DDR-Zeit bis zu zeitgenössischen Positionen. Gezeigt werden Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie; filmische Dokumente ergänzen den Überblick. Die Kuratoren betonen, dass neben etablierten Namen ausdrücklich jüngere Positionen einbezogen werden, um Kontinuitäten und Brüche sichtbar zu machen. Zudem wird die Sammlungsgeschichte der Region thematisiert.

Träger und Förderer kommen überwiegend aus Sachsen. Das Dresdner Institut für Kulturstudien nennt als Unterstützer die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Sparkasse Zwickau und die metaWERK AG. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaat Sachsen. Die Öffnungszeiten werden mit Mittwoch bis Freitag 10 bis 17 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag 10 bis 18 Uhr angegeben.

Die Eröffnung markiert einen neuen, vergleichsweise umfassenden Zugriff auf die Kunstgeschichte des Erzgebirges. Ziel der Schau ist es nach Veranstalterangaben, gängige Heimatklischees zu hinterfragen und die Eigenständigkeit der regionalen Szene herauszuarbeiten. Welche Wirkung dies auf Sammlungsstrategien, Leihverkehr und weitere Ausstellungsprojekte haben wird, lässt sich derzeit nicht belastbar beurteilen; entsprechende Einschätzungen sind Prognosen und hängen von der Resonanz bei Publikum, Fachwelt und dem Vertrieb des Katalogs ab.

Die Ausstellung läuft vom 31. Oktober 2026 bis zum 23. Mai 2027 am Standort in Zwickau-Pölbitz. Besucherhinweise, Änderungen und ergänzende Programme werden von den Veranstaltern zur Laufzeit aktualisiert.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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