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Ausstellung „Wismutweiber“ in Pirna zeigt Frauen im Bergbau der Deutschen Demokratischen Republik

Die Schau „Wismutweiber“ in der Galerie Schöne Höhe in Pirna (Eröffnung 25. Oktober 2026) rückt künstlerische und dokumentarische Perspektiven auf die Rolle von Frauen im Uranbergbau der Wismut in den Mittelpunkt.

Kurzmeldung

Am 25. Oktober 2026 wurde in der Galerie Schöne Höhe in Pirna die Ausstellung „Wismutweiber“ eröffnet. Die Schau versammelt Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Film- und Archivmaterialien, um die vielfältigen Rollen von Frauen im Umfeld des Wismut-Bergbaus sichtbar zu machen. Die Ausstellung ist lokal verankert: Veranstaltende und die Galerie betonen, dass nicht allein Tätigkeiten unter Tage gezeigt werden sollen, sondern auch Funktionen in Verwaltung, Versorgung, Forschung und sozialer Arbeit, die vielfach in bisherigen Bergbauerzählungen unterrepräsentiert blieben. Eröffnet wurde die Ausstellung am Sonntag, dem 25. Oktober 2026; besuchbar ist sie laut Ankündigung bis zum 28. Februar 2027.

Kernthemen der Schau sind künstlerische Repräsentationen, dokumentarische Fotografien und persönliche Erinnerungen. Gezeigt wird unter anderem der Film „Das Glück da unten“ sowie bildkünstlerische Arbeiten aus Sammlungen, die die Lebenswirklichkeit und Arbeitsbedingungen in der sowjetisch beeinflussten Uranförderung thematisieren. Begleitprogramm und Veranstaltungen ergänzen die Ausstellung: Als fester Termin im Programm ist ein Vortrag von Gabriele Meißner angekündigt, der historische Perspektiven auf das ostdeutsche Uranimperium und weibliche Blickwinkel in den Mittelpunkt stellt.

Historisch erinnert die Schau an die SDAG Wismut, den nach dem Zweiten Weltkrieg bedeutenden Uranförderer, dessen Tätigkeit Regionen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt nachhaltig prägte. Die Ausstellung macht deutlich, dass Frauen in verschiedenen Funktionen zum Betrieb beitrugen und gleichzeitig sozialen und gesundheitlichen Risiken ausgesetzt waren. Kuratorisch wird die Verknüpfung von Kunst und Archivmaterial als Zugang gesehen, der auch weniger bekannte Erfahrungsberichte einem breiteren Publikum zugänglich macht.

Für Besucherinnen und Besucher: Der Eintritt ist nach Ankündigung frei; Adresse und Öffnungszeiten sind in den Veröffentlichungen der Stadt Pirna und der Galerie Schöne Höhe aufgeführt. Zu Aussagen über längerfristige Folgen für Forschung oder Entschädigungsfragen enthalten die Quellen keine belastbaren Feststellungen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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