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Auto erfasst Helfer beim Treiben entlaufener Kühe nahe Wissen – 83-Jähriger schwer verletzt

Auf der Kreisstraße 71 bei Wissen im Kreis Altenkirchen ist ein 83 Jahre alter Helfer von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ließ das Fahrzeug sichern, die Polizei ermittelt zum…

Ein 83 Jahre alter Helfer ist am Dienstag, 27. Oktober 2026, nahe Wissen im Kreis Altenkirchen beim Zurücktreiben einer entlaufenen Kuhherde von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Neuwied/Rhein geschah der Unfall gegen 16:45 Uhr auf der Kreisstraße 71 zwischen der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen und Birken-Honigsessen.

Den Ermittlern zufolge waren der Tierhalter und mehrere Helfer dabei, die Tiere von einer an der Straße gelegenen Weide zurückzutreiben, als ein aus Richtung Stockshöhe kommendes Auto mehrere Kühe und den 83-Jährigen erfasste. Der Mann wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht; die Polizei stufte seine Verletzungen als schwer ein. Der 78 Jahre alte Fahrer blieb unverletzt. Am Wagen entstand Totalschaden.

Zur Klärung der Unfallursache stellte die Staatsanwaltschaft Koblenz das Fahrzeug sicher. Die Polizei nahm den Unfall auf, sicherte Spuren und befragte erste Zeugen. Ob ein Fahrfehler, mangelnde Absicherung des Viehtriebs oder Sichtverhältnisse den Zusammenstoß begünstigten, ist nach Behördenangaben Gegenstand laufender Ermittlungen.

Die Polizeidirektion Neuwied/Rhein bat um weitere Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die die Situation auf der Kreisstraße 71 vor dem Unfall beobachtet haben. Angaben zur Zahl der betroffenen Tiere und zu möglichen Folgeschäden an der Herde lagen zunächst nicht vor. Straßensperrungen oder größere Verkehrsbehinderungen wurden in der ersten Mitteilung nicht ausgewiesen.

Der Unfall ereignete sich in einer ländlich geprägten Region des nördlichen Westerwalds, wo Viehtrieb auf öffentlichen Straßen regelmäßig besondere Vorsicht erfordert. Behörden weisen in vergleichbaren Fällen darauf hin, dass Tierhalter solche Manöver frühzeitig absichern und deutlich kenntlich machen sollen, während Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit anpassen und mit unvermittelten Hindernissen rechnen müssen. Konkrete Bewertungen zum Verhalten der Beteiligten machte die Polizei mit Blick auf die andauernden Ermittlungen nicht.

Weitere Informationen zum Gesundheitszustand des Verletzten sowie zu möglichen straf- oder ordnungsrechtlichen Konsequenzen waren bis zum Redaktionsschluss nicht verfügbar. Sobald die Auswertung des gesicherten Fahrzeugs und der Spurenlage abgeschlossen ist, wollen die Ermittler nähere Angaben zum Hergang machen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen