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Auto gerät in Gegenverkehr auf B 463 bei Balingen – drei Schwerverletzte

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 463 bei Balingen sind drei Menschen schwer verletzt worden. Zwei Rettungshubschrauber brachten Verletzte in Kliniken, die Strecke war gesperrt.

Auf der Bundesstraße 463 bei Balingen im Zollernalbkreis sind am 17. Oktober 2026 drei Menschen bei einem Frontalzusammenstoß schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet ein Auto auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, kam in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. Die Einsatzkräfte sperrten die Strecke für die Unfallaufnahme vollständig und leiteten den Verkehr um.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Reutlingen saßen in den beteiligten Fahrzeugen ein 48 Jahre alter Fahrer und eine 47 Jahre alte Fahrerin; außerdem befand sich eine 45 Jahre alte Beifahrerin im Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers. Alle drei Personen wurden schwer verletzt. Die Feuerwehr befreite Eingeklemmte aus den Fahrzeugen. Zwei Rettungshubschrauber flogen Verletzte in Kliniken, eine weitere Person wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zur genauen Schwere der Verletzungen machten die Behörden am Abend keine Angaben.

Der betroffene Abschnitt lag zwischen Balingen-Süd und Balingen-Weilstetten. Wegen der Sperrung kam es zu längeren Umleitungen. Die Polizei bat Zeuginnen und Zeugen, sich zu melden, und sicherte Spuren für die weitere Rekonstruktion des Unfallhergangs. Im Fokus der Ermittlungen steht neben möglicher nicht angepasster Geschwindigkeit die Rolle der nassen Fahrbahn. Hinweise auf technische Defekte der Fahrzeuge lagen zunächst nicht vor. Aussagen zu Haftungsfragen oder strafrechtlichen Konsequenzen machten die Behörden nicht.

Die Lage zeigt die Unfallgefahr auf nassen Straßen im Herbst: Bei vermindertem Grip verlängern sich Bremswege deutlich, und schon kleine Lenkfehler können zum Ausbrechen eines Fahrzeugs führen. Die Polizei weist deshalb regelmäßig auf angepasste Geschwindigkeit, ausreichenden Sicherheitsabstand und eine vorausschauende Fahrweise hin. Wie genau es in diesem Fall zum Kontrollverlust kam, bleibt Gegenstand der Ermittlungen von Verkehrspolizei und Sachverständigen.

Sobald die Spurensicherung abgeschlossen und die Fahrzeuge geborgen waren, wurde die Bundesstraße schrittweise wieder für den Verkehr freigegeben. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Verletzten lagen am späten Samstagabend weiterhin keine neuen Informationen vor. Weitere Details will das Polizeipräsidium Reutlingen nach Abschluss erster Auswertungen mitteilen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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