In Bardowick im Landkreis Lüneburg sind am Morgen des 14. Oktober 2026 mehrere geparkte Autos beschädigt worden. Nach Angaben der Polizeiinspektion Lüneburg hoben Unbekannte einen Gullydeckel aus der Verankerung und schleuderten ihn gegen die Frontscheibe eines Fahrzeugs. Der Deckel durchschlug die Scheibe und gelangte in den Innenraum. Bereits kurz zuvor sollen im Bereich der Straße Grabenkamp mehrere Autoscheiben eingeschlagen worden sein. Verletzt wurde demnach niemand. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehrere tausend Euro.
Zeugen hatten zwei Männer in Tatortnähe gesehen. Einer soll etwa 1,80 Meter groß gewesen sein und eine Sturmhaube getragen haben, der andere wird als blond und bis zu 1,70 Meter groß beschrieben. Ein Zeuge soll die Täter gestört haben, woraufhin sie flüchteten. Im Umfeld kontrollierte die Polizei zwei Jugendliche; ob ein Zusammenhang mit den Taten besteht, ist noch offen.
Die Polizeiinspektion Lüneburg ermittelt wegen Sachbeschädigung. Angesichts der Art des Vorgehens prüfen die Beamtinnen und Beamten zudem, ob der Tatbestand eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Betracht kommt. Konkrete Maßnahmen wie eine Öffentlichkeitsfahndung oder die Auslobung einer Belohnung wurden bislang nicht veröffentlicht.
Die Ermittler bitten weitere Zeuginnen und Zeugen, die am frühen Morgen des 14. Oktober verdächtige Beobachtungen rund um den Grabenkamp oder in angrenzenden Straßen gemacht haben, sich bei der Polizeiinspektion Lüneburg zu melden. Hinweise zu auffälligen Bewegungen schwerer Gegenstände, zu mitgeführten Gullydeckeln oder zu Personen, die der Beschreibung entsprechen, sind für die Auswertung von Spuren und Abläufen besonders relevant.
Bardowick liegt nordwestlich von Lüneburg und ist verkehrlich eng mit der Kreisstadt verbunden. In der Vergangenheit kam es in der Region vereinzelt zu Sachbeschädigungen an abgestellten Fahrzeugen; ein systematischer Zusammenhang mit dem aktuellen Fall ist nach Behördenangaben nicht ersichtlich. Die Polizei bittet Fahrzeughalter in der Umgebung, Schäden zeitnah zu dokumentieren und anzuzeigen, damit Tatzeiten, -orte und mögliche Fluchtwege präzise abgeglichen werden können.
Die Ermittlungen dauern an.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).