Am 26. Oktober 2026 bleibt es in Teilen Bayerns für die Jahreszeit mild. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sind in begünstigten Lagen örtlich bis zu 20 Grad möglich, während es in der Nacht deutlich abkühlt und regional Bodenfrost droht. Besonders in Tallagen und in windgeschützten Gebieten kann die Temperaturspanne zwischen Tag und Nacht groß ausfallen.
Die Großwetterlage bringt vorübergehend trockenere und mildere Luft nach Bayern. Der DWD führt die höheren Werte auf südliche Strömungen mit föhnunterstützten Effekten zurück. Nach Nebel und tiefer Bewölkung am Morgen setzen sich im Tagesverlauf gebietsweise Sonne und milde Luft durch. Begünstigt sind vor allem der Süden und der Südosten Bayerns. In höheren Lagen sowie im Norden und Nordwesten des Freistaats bleiben die Höchstwerte demnach deutlich darunter.
Trotz der freundlichen Abschnitte verweist der DWD auf kühle bis kalte Nächte. Im Bayerischen Wald sowie in schattigen Hanglagen ist Bodenfrost möglich. In den Frühstunden kann sich verbreitet Nebel bilden, vor allem in Tallagen, der die Sichtverhältnisse im Berufsverkehr beeinträchtigen und das Aufklaren verzögern kann. Wo sich der Nebel länger hält, bleiben die Temperaturen auch tagsüber entsprechend niedriger.
Die meteorologische Einordnung fällt zweigeteilt aus: Mildere Phasen am Ende des Oktobers sind nicht ungewöhnlich und ergeben sich regelmäßig aus kurzzeitigem Föhn oder südlichen Winden. Zugleich ordnet der DWD das laufende Jahr insgesamt als zu warm ein. Die aktuellen Werte stehen jedoch in erster Linie mit der momentanen Strömungslage in Verbindung und erlauben keine belastbare Aussage über den weiteren Verlauf des Novembers.
Für den Alltag rechnet der Wetterdienst mit nur begrenzten Auswirkungen. Milde Abschnitte begünstigen Ausflüge, erfordern aber in den Nächten Aufmerksamkeit wegen möglicher Glätte durch Reif. Land- und Gartenbau sollten empfindliche Kulturen schützen und die starke Tages- und Nachtamplitude einplanen. Eine belastbare Wochenprognose bleibt von der Entwicklung der Nebel- und Wolkenfelder abhängig; eine rasche und flächige Umstellung auf deutlich kälteres Wetter war am Montag nicht sicher abzusehen.
Die Hinweise des DWD werden fortlaufend aktualisiert. Regionale Unterschiede können kurzfristig größer ausfallen als in den landesweiten Übersichten, insbesondere dort, wo Föhn, Nebel oder Tallagen die lokalen Bedingungen prägen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).