In der Nacht zum 23. Oktober 2026 stellt sich in Bayern ruhiges und meist trockenes Wetter ein. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zeigen sich in Ostbayern und in höheren Lagen des Alpenvorlands längere klare Phasen. Von Nordwesten her ziehen dagegen Wolkenfelder durch, die örtlich noch kurze Schauer bringen können, vor allem im Umfeld von Unterfranken.
Die Tiefstwerte liegen in den Niederungen bei rund 6 bis 10 Grad. In windgeschützten Mulden, etwa in inneralpinen Tälern und im Allgäu, kühlt es bei längerem Aufklaren deutlich stärker ab; hier sind örtlich um 1 Grad möglich. Nebel kann sich vor allem in Tälern und Senken bilden und die Sichtverhältnisse in den frühen Morgenstunden einschränken.
Der aktuelle Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes sieht für den Freistaat keine großräumigen Unwetter. In exponierten Lagen am Alpenrand sind jedoch frische Böen aus Südwest möglich, mit Spitzen bis etwa 50 Kilometern pro Stunde. Abseits davon bleibt der Wind schwach bis mäßig. Flächendeckende Warnungen liegen nicht vor; lokal wechselnde Bedingungen durch kurzfristige Schauer, Nebel oder Windspitzen sind dennoch einzuplanen.
Synoptisch bleibt der Druckgradient schwach. Das begünstigt nachts bei auflockernder Bewölkung rasche Auskühlung nahe der Oberfläche und die Bildung von Nebel, während in der Höhe in Schüben Wolkenfelder einziehen. Die Modelle deuten für die Folgetage auf eine allmähliche Zunahme der Niederschlagsneigung aus südwestlicher Richtung hin. Nach der ruhigen Nacht könnte das Wetter zum Wochenende wieder unbeständiger werden, mit zeitweiligen Regenanteilen und dichten Wolken, insbesondere im Süden.
Für den Freitagmorgen bedeutet dies verbreitet problemlose, teils aber nebelige Verhältnisse. In Regionen mit klarer Nacht ist mit nassen Straßen durch Tau und mit eingeschränkter Sicht zu rechnen, während im Nordwesten Bayerns Wolken und einzelne Tropfen das Bild bestimmen können. Der Bayerische Rundfunk folgt in seiner Regionalprognose im Kern dieser Lageeinschätzung und hebt die regionalen Unterschiede zwischen Ostbayern und dem Nordwesten hervor.
Die genannten Angaben beruhen auf den am 22. Oktober 2026 veröffentlichten Prognosen des Deutschen Wetterdienstes und auf regionalen Einschätzungen des Bayerischen Rundfunks. Prognosen unterliegen kurzfristigen Änderungen; maßgeblich bleiben die fortlaufend aktualisierten Warn- und Vorhersagetexte des DWD.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).