Der bayerische Wirtschaftsminister und Stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger ist am 4. November 2026 in einem Berliner Hotel tot aufgefunden worden. Das bestätigten Berliner Ermittlungsbehörden. Die Staatsanwaltschaft Berlin teilte am 5. November mit, das vorläufige Obduktionsergebnis ergebe keine Hinweise auf Fremdverschulden. Weitere rechtsmedizinische Untersuchungen und Ermittlungen dauern an.
In Aiwangers Heimatstadt Rottenburg an der Laaber und in weiten Teilen der bayerischen Öffentlichkeit löste die Nachricht tiefe Betroffenheit aus. Aus Rottenburg kamen Kondolenzbekundungen kommunaler Vertreter; Parteifreunde würdigten Aiwanger als prägende Figur der Freien Wähler in Land und Region. Ministerpräsident Markus Söder ordnete Trauerbeflaggung an. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie kündigte an, die nächsten Schritte zu koordinieren.
Aiwanger, Jahrgang 1971, war seit 2018 Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Als Landesvorsitzender führte er die Freien Wähler in eine Koalition mit der Christlich-Sozialen Union und gestaltete in dieser Rolle wirtschafts- und regionalpolitische Vorhaben des Freistaats mit. Diese biografischen Daten sind für die Einordnung seiner politischen Rolle wesentlich, stehen jedoch nachrangig hinter dem aktuellen Ermittlungsstand.
Die Staatsanwaltschaft Berlin und die Berliner Kriminalpolizei führen ein Todesermittlungsverfahren. Behördenangaben zufolge liegt bislang kein Anhaltspunkt für ein Delikt vor; endgültige Schlüsse seien erst nach Abschluss der ergänzenden forensischen Analysen möglich. Damit sind Angaben zum Tatbestand als vorläufig zu werten; belastbare Ergebnisse werden von den zuständigen Stellen gesondert mitgeteilt.
Kurzfristig hat der Tod des Ministers organisatorische Folgen. Die Staatskanzlei und das Wirtschaftsministerium bereiten Übergangsregelungen für Leitung und Ressortgeschäft vor. Innerhalb der Freien Wähler stellt sich die Frage der kommissarischen Führung und der weiteren Parteiarbeit. Auf kommunaler Ebene in Rottenburg werden Trauerfeiern und Gedenkformate geplant; nähere Einzelheiten gaben die zuständigen Behörden in ersten Hinweisen bekannt.
Fakten zum Ermittlungsstand stammen aus der Mitteilung der Staatsanwaltschaft Berlin vom 5. November 2026. Politische Reaktionen und organisatorische Schritte wurden von der Staatskanzlei, dem Wirtschaftsministerium, dem Bayerischen Rundfunk und weiteren überregionalen Medien übereinstimmend berichtet und von den genannten Stellen bestätigt.
Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).