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Berlin und Mitteldeutschland zeigen neue Regionalzüge – Start im Dezember

DB Regio Nordost hat bei Stadler neue KISS-Doppelstockzüge präsentiert, in Mitteldeutschland wurden 16 Batteriezüge vom Typ Mireo Plus B übergeben. Erste Einsätze sind zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 geplant.

Am 25. September 2026 haben Verkehrsunternehmen in Berlin und Mitteldeutschland zentrale Schritte zur Erneuerung des Regionalverkehrs vorgestellt. DB Regio Nordost präsentierte bei Stadler erstmals neue KISS-Doppelstockzüge für den Verkehrsvertrag Nord-Süd; die Deutsche Bahn kündigt den Betriebsstart mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 an. Nach Unternehmensangaben werden Kapazitäten erhöht und Bahnsteighöhen im Netz angepasst, um barriereärmere Einstiege zu ermöglichen.

Parallel wurden in Leipzig symbolisch die Schlüssel für 16 neue Batteriezüge vom Typ Mireo Plus B übergeben. Die Fahrzeuge sind für Mitteldeutschland vorgesehen und sollen ab Dezember 2026 auf ausgewählten Linien, darunter der S1-Korridor, Dieseltriebwagen ersetzen. Die Deutsche Bahn betont den geringeren Energieverbrauch und die Reduktion lokaler Emissionen; Details zu Umläufen und Halten legen die Aufgabenträger in den kommenden Wochen fest.

Auch die Länder und Hersteller treiben laufende Beschaffungen voran. Alstom meldete im Januar 2026 die Lieferung zusätzlicher Coradia Max-Doppelstockzüge für Baden-Württemberg. Der Rahmenauftrag soll die Kapazität im Regionalverkehr erhöhen; konkrete Inbetriebnahmen erfolgen gestaffelt nach Abnahme und Zulassung. Die Deutsche Bahn verweist zudem auf weitere Angebotsanpassungen zum Fahrplan 2026 in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Im Hochgeschwindigkeitssegment bestätigte Siemens Mobility im Juli 2026 einen Velaro-Auftrag des privaten italienischen Betreibers Italo. Der Vertrag zielt zunächst auf den Einsatz in Italien. Aussagen zu möglichen Einsätzen in Deutschland bleiben abhängig von künftigen Zulassungs- und Verkehrsentscheidungen und sind derzeit nicht terminiert.

Technologische Vorhaben flankieren die Flottenmodernisierung. Das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichte am 8. September 2026 Ergebnisse eines geförderten Projekts zu automatisierten Zugfahrten. Prototypen und Komponenten wurden auf der InnoTrans 2026 in Berlin gezeigt. Die Überführung in den Regelbetrieb erfordert weitere Tests, Sicherheitsnachweise und die Einbindung der Infrastrukturbetreiber.

Die Interessenlage ist vielschichtig. Verkehrsunternehmen und Länder verweisen auf mehr Plätze, dichtere Takte und klimafreundlichere Traktionen. Gewerkschafts- und Netzvertreter mahnen, dass Fahrzeuge allein Engpässe auf stark ausgelasteten Korridoren nicht beheben; entscheidend seien Trassenzuweisungen, Baustellenmanagement und Personal. Für Dezember 2026 sind erste Inbetriebnahmen und Fahrplanänderungen angekündigt. Verbindliche Fahrpläne, Halte und Übergangsfristen werden von Ländern, Aufgabenträgern und der Deutschen Bahn schrittweise veröffentlicht.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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