Berlin

Berliner Linken-Fraktionschefin Eralp war Mitglied der „Roten Hilfe“ bis 2025

Die gewählte Fraktionsvorsitzende der Linken im Abgeordnetenhaus, Elif Eralp, gehörte nach eigenen Angaben und offiziellen Verzeichnissen bis 2025 dem Verein „Rote Hilfe“ an. Der Vorgang wird am 29. September 2026 in Berlin thematisiert.

Die neue Fraktionsvorsitzende der Linken im Abgeordnetenhaus von Berlin, Elif Eralp, war nach Angaben aus Parteikreisen und offiziellen Verzeichnissen bis 2025 Mitglied des Vereins „Rote Hilfe“. Der Umstand wurde am 29. September 2026 nach der konstituierenden Sitzung der Linksfraktion öffentlich, ein Parteisprecher bestätigte die Mitgliedschaft gegenüber dem rbb. ([rbb-online.de](https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20260929_1930/Linke_fraktionssitzung_eralp_rote_hilfe.html?utm_source=openai))

Als Hintergrund: Die „Rote Hilfe“ bezeichnet sich selbst als Solidaritätsorganisation für politisch Verfolgte; der deutsche Verfassungsschutz stuft die Organisation in seinem Bericht weiterhin als linksextremistisch ein. In Abgeordnetenhandbüchern und früheren Pflichtangaben Eralps ist die Mitgliedschaft dokumentiert, zuletzt in einer Aufstellung, die bis zur Version von Juli 2023 reicht; nach übereinstimmenden Berichten endete die Mitgliedschaft im Jahr 2025. ([parlament-berlin.de](https://www.parlament-berlin.de/media/download/4037?utm_source=openai))

Eralp, Juristin und seit 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses, ist Spitzenkandidatin und regionale Parteivorsitzende der Linken in Berlin; ihre politische Rolle hat durch den Wahlerfolg der Partei besondere öffentliche Bedeutung erlangt. Die Debatte um die frühere Mitgliedschaft richtet sich weniger auf persönliche Motive als auf die politische Einordnung einer führenden Regionalpolitikerin in einer Stadt, in der Sicherheit, Extremismusabwehr und parlamentarische Verantwortung seit langem sensible Themen sind. ([rbb24.de](https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/10/berlin-elif-eralp-linke-vorsitzende-wahlkampf-abgeordnetenhaus.html?utm_source=openai))

Die politische Reaktion: Innerhalb der Partei wurde die Angelegenheit nach Medienberichten intern bestätigt, zugleich betonte Eralps Umfeld, dass die Mitgliedschaft aus Solidaritätsmotiven erfolgt sei und 2025 beendet worden sei. Externe Stimmen aus anderen Parteien forderten Klarheit über Eralps Haltung zu Grundfragen der Verfassungstreue und zur Abgrenzung gegen jede Form von Gewalt. Bislang liegen keine Hinweise vor, dass Eralp strafrechtlich oder organisatorisch in gewalttätige Aktionen eingebunden war. ([berliner-zeitung.de](https://www.berliner-zeitung.de/article/elif-eralp-rote-hilfe-mitglied-verfassungsschutz-10443402?utm_source=openai))

Folgen und Einordnung: Für das Parlament und die Koalitionsverhandlungen in Berlin kann die Personalfrage politisch belastend sein, weil Oppositions- und Regierungsparteien die symbolische Bedeutung von Mitgliedschaften in extremismuskritischen Organisationen politisch ausspielen können. Rechtsstaatliche Konsequenzen ergeben sich aus der dokumentierten Mitgliedschaft allein nicht; relevant sind vielmehr Eralps aktuelle Positionen, ihre parlamentarische Arbeit und mögliche Verpflichtungen gegenüber Verhaltensregeln für Abgeordnete. ([rbb-online.de](https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20260929_1930/Linke_fraktionssitzung_eralp_rote_hilfe.html?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

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