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Betonteile stürzen von Adenauerbrücke in Ulm auf Gleise – Strecke gesperrt

Bei Arbeiten an der Adenauerbrücke in Ulm sind am 16. September 2026 Betonteile auf die darunterliegenden Bahngleise gefallen. Die Strecke wurde gesperrt, Einsatzkräfte räumten die Trümmer; zunächst gab es keine Meldungen über Verletzte.

Bei Arbeiten an der Konrad-Adenauer-Brücke in Ulm sind am 16. September 2026 mehrere Betonteile auf darunterliegende Bahngleise gefallen. Die betroffene Bahnstrecke wurde umgehend gesperrt. Nach Angaben von Polizei und Bahn begannen Einsatzkräfte mit Räum- und Sicherungsarbeiten; zunächst wurden keine Verletzten gemeldet.

Der Vorfall ereignete sich im Bereich der Adenauerbrücke, die als Teil der Bundesstraße 10 die Gleisanlagen nahe der Donau quert. Die Stadt Ulm hatte in den vergangenen Wochen über Bau- und Rückbauphasen an dem Brückenbauwerk informiert. Weil die Arbeiten unmittelbar über der Bahntrasse stattfinden, waren temporäre Verkehrseinschränkungen angekündigt. Konkrete Ursachen für den Absturz der Betonteile – etwa ein technisches Versagen oder eine fehlerhafte Sicherung – waren bis zum Abend nicht bekannt.

Die Deutsche Bahn sperrte die Strecke, bis Trümmer beseitigt und die Infrastruktur geprüft sind. Fachleute kontrollieren unter anderem Schienen, Schwellen und Befestigungen, bevor der Verkehr wieder anläuft. Reisende mussten mit Ausfällen und Verspätungen im Regionalverkehr rechnen; je nach Betriebsführung sind Folgeeffekte auch auf andere Linien möglich. Angaben zur Dauer der Sperrung lagen zunächst nicht vor.

Die Polizei leitete routinemäßige Ermittlungen ein. Geprüft werden die Baustellensicherung, Arbeitsabläufe und die Bauüberwachung. Sollte sich eine unzureichende Absicherung bestätigen, könnten zivilrechtliche Haftungsfragen und mögliche Ordnungswidrigkeiten folgen. Die Stadt Ulm verwies auf die laufenden Bauphasen am Brückenstandort; Anpassungen im Ablaufplan seien erst nach Abschluss der technischen Prüfungen absehbar.

Die Adenauerbrücke verbindet Ulm und Neu-Ulm über die Bundesstraße 10 und ist eine zentrale Achse für den Straßen- und Radverkehr. Die räumliche Nähe zu wichtigen Gleisabschnitten erhöht die Komplexität der Bauarbeiten. Entsprechend sind bei derartigen Maßnahmen Sperrpausen und Schutzgerüste üblich, um Risiken für den Bahnbetrieb zu minimieren. Ob diese Vorkehrungen im konkreten Fall ausgereicht haben, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Reisenden empfahl die Bahn, aktuelle Fahrplaninformationen zu prüfen und bei Bedarf auf alternative Verbindungen auszuweichen. Sobald die Prüfungen der Gleisanlagen abgeschlossen sind und keine Schäden am Oberbau festgestellt werden, kann die Strecke wieder freigegeben werden. Bis dahin bleibt die Sperrung als Vorsichtsmaßnahme bestehen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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