In Schüttorf im Landkreis Grafschaft Bentheim ist in der Nacht zum 10. Oktober 2026 eine Verfolgungsfahrt mit einem Unfall und einem anschließenden Entstehungsbrand am Fahrzeug zu Ende gegangen. Nach Polizeiangaben wollten Kräfte den Wagen gegen 1.20 Uhr auf dem Nordring anhalten und gaben das Anhaltesignal Stopp Polizei. Der 18-Jährige beschleunigte daraufhin und fuhr mit zeitweise bis zu 100 Kilometern pro Stunde durch die Innenstadt, so die Darstellung der Einsatzkräfte.
Auf der weiteren Flucht durchfuhr der Wagen einen Kreisverkehr am Nordring entgegen der vorgeschriebenen Richtung. Kurze Zeit später verlor der Fahrer auf der Schevestraße in Richtung Hessenweg die Kontrolle, prallte gegen eine Hauswand und verließ das Fahrzeug zu Fuß. Beamte stellten ihn wenig später in einem angrenzenden Wohngebiet.
Kurz nach dem Aufprall qualmte der Motorraum; ausgetretene Flüssigkeit geriet in Brand. Die Feuerwehr löschte den Entstehungsbrand und sicherte die Unfallstelle. Hinweise auf schwer verletzte Personen lagen in der Nacht nicht vor. Am beschädigten Auto und am Gebäude entstand Sachschaden; der gemeldete Sachschaden 6.000 Euro ist eine erste Schätzung.
Ein Atemalkoholtest bei dem 18-Jährigen ergab 1,44 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt, eine Blutprobe angeordnet. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim erfasst den Vorfall als Verkehrsstraftat. Ermittlungen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs laufen; nähere Angaben zu weiteren Maßnahmen oder möglichen Zeugenaufrufen lagen zunächst nicht vor.
Die Verfolgung begann nach einer routinemäßigen Kontrolle im Stadtgebiet und führte über kurze Distanz zu einem abrupten Ende am Unfallort. Angaben zum genauen Streckenverlauf und zur Dauer der Flucht machte die Behörde zunächst nicht. Auch zur Höhe möglicher zusätzlichen Schäden an der Infrastruktur gab es in der Nacht keine detaillierten Informationen.
Der Einsatz band neben mehreren Streifenwagen auch Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Das verunglückte Fahrzeug wurde abgeschleppt, ausgelaufene Betriebsmittel aufgenommen. Die Ermittler sichern Spuren und werten Zeugenaussagen aus. Ergebnisse zu einer möglichen Beteiligung weiterer Fahrzeuge oder Personen liegen bislang nicht vor. Über den Zeitpunkt der Wiederfreigabe der betroffenen Straßenabschnitte informierte die Polizei in ihrer ersten Mitteilung nicht.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).