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BMW verlagert Teile der 3er-Produktion nach Niederbayern und baut Batterie‑Werk aus

Die BMW Group kündigt am 30. September 2026 Investitionen von rund zwei Milliarden Euro an: Die achte Generation des 3er wird in München und Dingolfing gefertigt, Hochvoltbatterien liefert das neue Werk Irlbach‑Straßkirchen in Niederbayern.…

Die BMW Group hat am 30. September 2026 ein umfassendes Investitionspaket für ihre deutschen Standorte angekündigt. Nach Unternehmensangaben fließen rund zwei Milliarden Euro in die Fahrzeugproduktion und Batteriefertigung; die achte Generation der BMW‑3er‑Reihe soll in den Werken München und Dingolfing gebaut werden, Hochvoltbatterien der sechsten Generation liefert das neu errichtete Werk Irlbach‑Straßkirchen in Niederbayern. Die Mitteilung stellt ein klares Bekenntnis des Konzerns zur „Made in Germany“-Fertigung dar. (Pressemitteilung BMW Group, 30. September 2026). ([press.bmwgroup.com](https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0461132DE?language=de))

Kernpunkt der Ankündigung ist die Aufteilung der Produktionsschritte: Das Münchner Stammwerk wird demnach zum Standort für das vollelektrische Modell BMW i3 (Neue Klasse) ausgebaut, während Dingolfing künftig die Verbrenner‑ und Plug‑in‑Hybrid‑Varianten der 3er‑Reihe herstellen soll. Das Batterie‑Werk Irlbach‑Straßkirchen, auf dem Gelände bei Straßkirchen im Kreis Straubing‑Bogen errichtet, soll zunächst ab Oktober 2026 Versorgungslieferungen an München übernehmen. BR24 und lokale Regierungsstellen hatten zuvor über den Baufortschritt und die geplante Inbetriebnahme berichtet; die Serienproduktion im Batteriewerk war wiederholt für das vierte Quartal 2026 angekündigt. ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/neues-bmw-werk-in-niederbayern-waechst-in-die-hoehe%2CURS06bF))

Für Niederbayern bedeutet die Entscheidung einen Schub bei Industrieansiedlungen und Wertschöpfung: BMW nennt rund 1.600 Beschäftigte für den ersten Bauabschnitt des Batteriewerks, mit weiteren Ausbauplänen ist ein Ergebnis von mehreren tausend direkten und indirekten Arbeitsplätzen möglich. Die Staatsregierung in München hat die Ansiedlung mehrfach begrüßt; zugleich bestehen offene Fragen zur Verkehrsinfrastruktur und Logistik: Eine dauerhafte Bahnanbindung des Werks wird noch verhandelt, um den erwarteten Zulieferer‑ und Pendlerverkehr zu bewältigen. ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/neues-bmw-werk-in-niederbayern-waechst-in-die-hoehe%2CURS06bF))

Ökonomisch stärkt die Bündelung von Fahrzeug‑ und Batterieproduktion in engem räumlichem Zuschnitt die regionale Lieferkette und reduziert Transportstrecken; zugleich setzt BMW auf eine Modellstrategie, die Produktion in Deutschland mit Fertigungskapazitäten in Mexiko und China kombiniert. Politisch und arbeitsmarktbezogen wird die Frage relevant, wie der Konzern die Umstellung auf Elektromobilität sozialverträglich gestaltet und welche Qualifizierungsmaßnahmen für Beschäftigte an den betroffenen Standorten umgesetzt werden. Aussagen zu konkreten Stückzahlen, Beschäftigtenzahlen über den ersten Bauabschnitt hinaus und zu finalen Inbetriebnahmeterminen beruhen auf den genannten Unternehmens‑ und Landesangaben vom 30. September 2026 beziehungsweise auf Berichten der letzten Monate und sind entsprechend ausgewiesen. ([press.bmwgroup.com](https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0461132DE?language=de))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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