Auf einem Aussiedlerhof in Grosselfingen im Zollernalbkreis sind am Samstagnachmittag rund 600 Gänse und Hühner in den Flammen verendet. Zwei Angehörige der Feuerwehr erlitten leichte Verletzungen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Reutlingen entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe. Die Ursache des Feuers ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an.
Mehrere Anrufer meldeten gegen 15:45 Uhr eine aufsteigende Rauchsäule aus dem Bereich der Straße Hinter dem Weiher. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen Gebäudeteile des Hofs bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr brachte den Brand nach umfangreichen Löschmaßnahmen gegen 17:15 Uhr unter Kontrolle, die Arbeiten zogen sich bis in die Abendstunden. Die beiden verletzten Einsatzkräfte wurden zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht; Lebensgefahr bestand nach ersten Informationen nicht.
In einer der betroffenen Hallen befanden sich Stallungen mit Geflügel sowie gelagerte landwirtschaftliche Maschinen. Die Kombination aus hoher Brandlast und dichter Bebauung begünstigte nach ersten Einschätzungen die rasche Ausbreitung des Feuers. Angaben zu Brandursache oder Auslösemechanismus, etwa ein technischer Defekt oder Fremdeinwirkung, lagen der Polizei am Abend nicht vor. Das Technische Hilfswerk und umliegende Feuerwehren unterstützten den Einsatz, Landwirte aus der Umgebung halfen mit Wasserleitungen und Gerät.
Die Polizei sperrte den Bereich zeitweise weiträumig ab. Hinweise zur weiteren Unterbringung oder Entsorgung der verendeten Tiere lagen zunächst nicht vor. Üblicherweise stimmen sich die Behörden in solchen Fällen mit dem zuständigen Veterinäramt ab; entsprechende Maßnahmen werden nach Auskunft der Polizei geprüft.
Das Polizeipräsidium Reutlingen bittet Zeuginnen und Zeugen um sachdienliche Hinweise, insbesondere zu Beobachtungen vor Brandausbruch und zu ungewöhnlichen Fahrzeugbewegungen in der Umgebung. Eine genaue Schadensbilanz wird nach Abschluss der Begutachtung erwartet. Verbindliche Aussagen zu möglichen strafrechtlichen Konsequenzen sind erst nach Vorliegen technischer Gutachten möglich.
Lokale und landesweite Medien stützten ihre Berichte auf die Mitteilung der Polizei vom 19. September 2026 sowie auf Angaben der beteiligten Einsatzkräfte. Der Vorfall ereignete sich in Baden-Württemberg; ein Bezug zu weiteren Brandserien ist derzeit nicht belegt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).