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Brand in Wohnunterkunft in Wentorf: Containeranlage zerstört, keine Verletzten

In Wentorf bei Hamburg ist am 29. Oktober eine städtische Unterkunft aus Wohncontainern ausgebrannt. Alle Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen; die Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache.

In Wentorf bei Hamburg ist am Mittwochvormittag eine städtische Wohnunterkunft in der Straße Südring in Brand geraten und weitgehend zerstört worden. Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei brach das Feuer gegen 10:30 Uhr aus und griff rasch auf mehrere übereinander gestapelte Wohncontainer über. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die dort untergebrachten Menschen, darunter Schutzsuchende und wohnungslose Personen, verließen das Gelände eigenständig.

Mehrere Feuerwehren aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg waren im Einsatz und brachten den Brand unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte berichten von starker Rauchentwicklung, die auch über den unmittelbaren Brandort hinaus wahrnehmbar war. Über die Gefahrenabwehr wurde eine Warnmeldung herausgegeben, in der Anwohnerinnen und Anwohner aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Warnung wurde am Mittag wieder aufgehoben.

Die Kriminalpolizei Reinbek hat den Brandort beschlagnahmt und Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Nach Angaben der Polizeidirektion Ratzeburg wird geprüft, ob technische Ursachen, Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Handeln in Betracht kommen. Verlässliche Aussagen dazu liegen bislang nicht vor. Angaben zur Schadenshöhe standen am Nachmittag aus.

Die Gemeinde organisierte gemeinsam mit Hilfsorganisationen eine vorübergehende Unterbringung für die Betroffenen. Das Technische Hilfswerk unterstützte die Arbeiten an der Einsatzstelle. Die Unterkunft bestand aus modularen Wohncontainern, die von der Kommune zur kurzfristigen Bereitstellung von Wohnraum genutzt wurden. Nach Feuerwehrangaben wurden zahlreiche Einheiten der Containeranlage beschädigt oder zerstört; genaue Zahlen sollen im Laufe der weiteren Bestandsaufnahme folgen.

Die Behörden bitten Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Entstehung des Feuers oder zu ungewöhnlichen Beobachtungen am Südring geben können, sich bei der Kriminalpolizei Reinbek zu melden. Ergebnisse der Spurensicherung werden nach Abschluss der Untersuchungen erwartet. Bis dahin äußern sich die Ermittler nicht zu möglichen Motiven oder Tathergängen.

Der Brand ereignete sich im Kreis Herzogtum Lauenburg an der Grenze zur Metropolregion Hamburg. Wentorf bei Hamburg war in der Vergangenheit wiederholt auf provisorische Unterbringungslösungen angewiesen; die jetzt betroffene Containeranlage diente der kurzfristigen Versorgung von Menschen ohne regulären Wohnraum. Weitere Informationen wollen Feuerwehr und Polizeidirektion Ratzeburg nach Abschluss der Brandnachschau bekannt geben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen