Das Ministerium des Innern und für Kommunales hat am 23. Oktober 2026 in Zossen mit der Übergabe von bis zu 115 neuen Funkstreifenwagen an die Polizei Brandenburg begonnen. Innenminister Jan Redmann übergab die ersten Fahrzeuge an Polizeipräsident Oliver Stepien. Der Termin fand beim Zentraldienst der Polizei in Wünsdorf statt, der Beschaffung, Zulassung und technische Ausstattung der Einsatzmittel bündelt. Nach Angaben des Ministeriums erfolgt die Auslieferung schrittweise. Die Gesamtausgaben werden als mittlerer einstelliger Millionenbetrag beziffert.
Der Vorgang ist Teil der laufenden Erneuerung des Fuhrparks der Landespolizei. Laut Innenministerium sollen die neuen Fahrzeuge die Einsatzfähigkeit insbesondere in Flächenlagen verbessern und Engpässe im täglichen Dienst reduzieren. Die Maßnahme ist im Landesetat 2025/2026 hinterlegt. Konkrete Angaben zu Antriebsarten, Ausstattungsvarianten und der Verteilung der Wagen auf Polizeidirektionen und Dienststellen liegen aus dem heutigen Termin über die genannte Gesamtzahl hinaus noch nicht vor.
Die Zuschreibung, die Beschaffung stärke kurzfristig die innere Sicherheit, stammt aus der Begründung des Innenministeriums; überprüfbare Kennzahlen zu Einsatzzahlen oder Ausfallzeiten der bisherigen Flotte wurden nicht veröffentlicht. Ebenso offen sind Folgekosten für Betrieb und Wartung. Das Ministerium kündigte an, technische Spezifikationen und die zeitliche Staffelung der weiteren Auslieferungen gesondert mitzuteilen.
Der Zentraldienst der Polizei ist landesweit für Fahrzeuge, Ausrüstung und Logistik zuständig. Bei größeren Beschaffungen koordiniert er Ausschreibung, Vergabe und Einrüstung der Kommunikationstechnik. Die nun angelaufene Übergabe reiht sich in frühere Modernisierungsschritte ein, mit denen die Polizei Brandenburg Fahrzeuge und Führungsmittel erneuert hat. Ob und in welchem Umfang alternative Antriebe in der neuen Serie vertreten sind, blieb am Tag der ersten Übergabe offen.
Bestätigt sind die Zahl „bis zu 115“ und der Beginn der Auslieferung am 23. Oktober 2026 durch die Terminankündigung des Ministeriums. Über den weiteren Rollout, die regionale Aufteilung innerhalb Brandenburgs und mögliche Nachbestellungen will das Innenministerium nachreichen. Bis dahin bleibt die Bewertung der längerfristigen Effekte auf Einsatzlogistik, Verfügbarkeit und Kosten eine Prognose, die belastbare Daten aus künftigen Verteilungsplänen und Haushaltsberichten voraussetzt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).