Nach Angaben offizieller Landesstellen und bundesweiter Erhebungen ist der Konsum von Vapes und E‑Zigaretten unter Jugendlichen in Brandenburg in den jüngsten Erhebungswellen wieder gestiegen. Die Befunde fließen in den aktuellen Kinder- und Jugendgesundheitsbericht des Landes Brandenburg ein, der Daten bis einschließlich 2023 auswertet und am 3. November 2025 offiziell vorgestellt wurde. Parallel nennt die Drogenaffinitätsstudie 2025 des Bundes einen landesübergreifenden Anstieg rauchender und vapender Jugendlicher bis in das Jahr 2025 hinein.([masgz.brandenburg.de](https://masgz.brandenburg.de/masgz/de/presse/pressemitteilungen/detail/~03-11-2025-neuer-kinder-und-jugendgesundheitsbericht?utm_source=openai))
Der Landesbericht beschreibt die Gesamtlage der rund 421.000 Kinder und Jugendlichen in Brandenburg und nennt mehrere parallele Entwicklungen: Während bestimmte Indikatoren wie der langfristige Rückgang des Rauschtrinkens über Jahre weiterbestehen, habe der Gebrauch neuer nikotinhaltiger Produkte, insbesondere Mehrweg‑E‑Zigaretten und Vapes, deutlich an Relevanz gewonnen. Die Landesbehörden bezeichnen diese Entwicklung als besorgniserregend, weil Liquids und Verdampfer neben Nikotin weitere gesundheitsrelevante Inhaltsstoffe enthalten können.([mgs.brandenburg.de](https://mgs.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/Kindergesundheitsbericht-Teil1.pdf?utm_source=openai))
Regionale Datenschnipsel aus Verwaltung und Fachstellen untermauern den Trend: Die Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen und das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit verweisen auf Ergebnisse der landesweiten Schülerbefragung „Brandenburger Jugendliche und Substanzkonsum“ (BJS), nach denen der Anteil regelmäßiger Vape‑Nutzer in Teilstichproben auffällig zugenommen habe. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt (MASG) wertet diese Daten als Warnsignal und betont die Notwendigkeit stärkerer schulischer und kommunaler Präventionsangebote.([blsev.de](https://www.blsev.de/aktuelles/detail/hbsc-studie/?utm_source=openai))
Fachpolitisch stehen damit drei Aufgaben im Vordergrund: restriktivere Zugangs‑ und Verkaufsregeln, altersgerechte Aufklärung in Schulen und eine stärkere Verzahnung von Jugendarbeit, Suchtprävention und Gesundheitsämtern. Brandenburg hat mit schulischen Rundschreiben und Programmen zur Suchtprävention bereits Regelungen und Maßnahmen verankert; die Behörden sehen nun Handlungsbedarf bei der Anpassung an das Produktportfolio der Anbieter und an die Verbreitungswege über soziale Medien.([bravors.brandenburg.de](https://bravors.brandenburg.de/verwaltungsvorschriften/rs_12_25?utm_source=openai))
Tatsachen, Aussagen und mögliche Wirkungen sind differenziert zu trennen: Die berichteten Anstiege beziehen sich auf die jüngsten Befragungswellen (Datenstand bis 2023 und 2025 je nach Studie). Konkrete langfristige Folgen für die körperliche Gesundheit Jugendlicher werden in den genannten Berichten als potenziell problematisch eingeschätzt, empirische Langzeitdaten zu Vaping‑Folgen liegen jedoch noch begrenzt vor. Entscheidungen über gesetzgeberische Schritte liegen bei Bund und Ländern; Brandenburg will seine Präventionsstrategie laut Ministerium nach den aktuell vorliegenden Befunden weiterentwickeln.([masgz.brandenburg.de](https://masgz.brandenburg.de/masgz/de/presse/pressemitteilungen/detail/~03-11-2025-neuer-kinder-und-jugendgesundheitsbericht?utm_source=openai))
Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).