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Braunsbedra: Fliegerbombe gefunden – Evakuierung am 7. Oktober

In Braunsbedra ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Landkreis Saalekreis ordnet für Mittwoch eine Evakuierung im Umkreis von bis zu 500 Metern an; der Kampfmittelbeseitigungsdienst soll die Bombe entschärfen.

In Braunsbedra im Saalekreis ist am Dienstag, 6. Oktober 2026, bei Baubeobachtungen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Landkreis Saalekreis kündigte an, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Entschärfung für Mittwoch, 7. Oktober, vorbereitet. Zur Gefahrenabwehr richtet der Landkreis einen Sperrkreis von bis zu 500 Metern um den Fundort ein. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner müssen den Bereich rechtzeitig verlassen.

Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Sprengkörper im Zuge von Überprüfungsarbeiten am Brückenneubau an der L 178 nahe dem Ortsteil Krumpa lokalisiert. Polizei, Feuerwehr und der Kampfmittelbeseitigungsdienst sichern den Gefahrenbereich. Das Rathaus Braunsbedra dient als Anlaufstelle für Personen, die während der Maßnahmen keine Unterbringungsmöglichkeit haben. Konkrete Straßen und Adressen, die von Evakuierungen betroffen sind, wurden durch die Behörden ausgewiesen. Der Landkreis ruft dazu auf, amtliche Anordnungen zu befolgen und Warnmeldungen zu beachten.

Für den Zeitraum der Entschärfung sind Straßensperrungen und Umleitungen vorgesehen. Es kann zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Verkehr und bei Anlieferungen kommen. Personen mit Unterstützungsbedarf werden gebeten, sich frühzeitig an die städtischen Stellen zu wenden. Angaben zur Dauer der Sperrung und zur technischen Vorgehensweise macht nach der Lagebeurteilung vor Ort ausschließlich der Kampfmittelbeseitigungsdienst. Für Anwohnende gilt während der Maßnahmen grundsätzlich die Empfehlung, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Gefahrenbereich konsequent zu meiden.

Die Behörden verweisen darauf, dass derartige Funde in der Region nicht ungewöhnlich sind. Historische Luftangriffe und die Nachkriegsnutzung des Gebiets führen dazu, dass auch Jahrzehnte nach Kriegsende noch Blindgänger zutage treten. In den vergangenen Wochen waren in der Umgebung bereits mehrere Kampfmittel aufgefunden und teils unschädlich gemacht worden. Jede Entschärfung erfordert eine eigenständige Risikobewertung; pauschale Aussagen zur Gefährdungslage lassen sich vorab nicht treffen.

Nach Abschluss der Maßnahmen wollen die zuständigen Stellen über das Ergebnis informieren und den Sperrkreis aufheben. Bis dahin hat die Sicherheit Vorrang. Der Landkreis Saalekreis koordiniert die Einsätze zusammen mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst. Weitere organisatorische Hinweise geben die kommunalen Stellen im Tagesverlauf bekannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen