Bundeskanzler Friedrich Merz traf am 28. Oktober 2026 in Tokio Ministerpräsidentin Sanae Takaichi. Die Begegnung ist Teil einer fünftägigen Asienreise, die der Kanzler nach Singapur, Japan und in die Republik Korea unternimmt; die Bundesregierung hatte die Reise zuvor offiziell angekündigt. Die Japanische Außenministerium und das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung veröffentlichten die Termine und nannten das Datum des Treffens eindeutig als 28. Oktober 2026.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen nach den Verlautbarungen beider Seiten wirtschaftliche Kooperationen, Fragen der wirtschaftlichen Sicherheit und die Stabilität globaler Lieferketten. Die Bundesregierung hatte die Reise mit dem Ziel begründet, strategische Partnerschaften in Asien zu vertiefen und Abhängigkeiten in kritischen Technologie- und Rohstoffbereichen zu verringern. Auch sicherheitspolitische Themen, darunter die Folgen des Krieges in der Ukraine für die europäische Rüstungs- und Verteidigungsplanung, sollten demnach berührt werden.
Die japanische Seite kündigte das Gipfeltreffen ebenfalls an; das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten in Tokio listet auf seiner Website ein bilaterales Gespräch zwischen Takaichi und dem deutschen Kanzler für den Zeitraum 28. bis 29. Oktober 2026. Damit liegt ein klarer, nachvollziehbarer Terminnachweis aus einer amtlichen Primärquelle vor.
Hintergrund der Reise ist die deutsche Strategie, die wirtschaftlichen Beziehungen insbesondere mit technologisch führenden Partnern in Ostasien auszubauen. In Berlin war die Tour als Gelegenheit bezeichnet worden, gemeinsame Maßnahmen gegen einseitige Abhängigkeiten zu erörtern und neue Handelsimpulse zu setzen. Vertreter der deutschen Wirtschaft begleiteten Teile der Delegation; auf dem Programm stehen auch ein deutsch-japanischer Wirtschaftsgipfel und bilaterale Firmenkontakte.
Die internationale Dimension: Japan gilt sowohl als wichtiger Absatzmarkt als auch als Partner in Fragen der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit in der indo-pazifischen Region. Unterschiede in politischen Einschätzungen oder innenpolitische Entwicklungen in Tokio beziehungsweise Berlin wurden in den offiziellen Vorankündigungen nicht detailliert behandelt; diese Themen könnten aber bei der politischen und wirtschaftlichen Einordnung der Gespräche eine Rolle spielen.
Fakten, Daten und Termine in diesem Bericht beruhen auf den offiziellen Mitteilungen des Bundeskanzleramts und des japanischen Außenministeriums sowie auf Berichten etablierter Nachrichtenagenturen; das Treffen fand am angegebenen Datum, dem 28. Oktober 2026, in Tokio statt.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).