Bayern

Christlich-Soziale Union setzt Parteitag in München fort – Wohnen und Abgrenzung im Mittelpunkt

Am 24. Oktober 2026 setzte die Christlich-Soziale Union ihren Parteitag in der Messe München fort. Diskutiert wurden Beschlüsse zum Wohnungsbau, eine Absage an Enteignungen und die formale Abgrenzung von AfD und Linkspartei; für den…

Kurzmeldung

München, 24. Oktober 2026 – Die Christlich-Soziale Union (CSU) hat am Samstag ihren zweitägigen Parteitag in der Messe München fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Beratungen standen Leitanträge zur Wohnungspolitik und eine formale Festlegung zur Abgrenzung von politischen Rändern. Delegierte diskutierten Maßnahmen zur Entlastung des Wohnungsmarkts, darunter Beschleunigungen bei Genehmigungsverfahren, Abbau von Bürokratie sowie steuerliche Impulse zur Senkung von Baukosten. Das Präsidium betonte zugleich eine klare Absage an Enteignungen als Instrument der Wohnungspolitik.

Parteichef Markus Söder stellte die inhaltliche Standortbestimmung der Partei heraus. Er wiederholte die Absicht, Kooperationen mit der Alternative für Deutschland und der Linkspartei auszuschließen; ein entsprechender Leitantrag wurde auf die Tagesordnung gesetzt. Söder nutzte seinen Auftritt außerdem, um Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, als mögliche bundesweit anschlussfähige Persönlichkeit für das Amt der Bundespräsidentin zu loben. Parteivertreter machten jedoch deutlich, dass auf dem Parteitag keine formalen Personalentscheidungen getroffen wurden: Die Wahl des Bundespräsidenten bleibt Angelegenheit der Bundesversammlung und erfordert parteiübergreifende Absprachen.

Für den Abend war die Rede von CDU-Chef Friedrich Merz als Gastredner angekündigt; Medien und die Parteiführung führten dies als wichtigen Programmpunkt an, bei dem auch Positionen zur bundespolitischen Zusammenarbeit thematisiert werden sollten. Erwartet wurden am Abend konkrete Abstimmungen über die Leitanträge und eine abschließende Bewertung der Parteitage im Hinblick auf Koalitionsoptionen in Bund und Land.

Befürworter der Beschlüsse verwiesen auf Planungsbeschleunigung und Investitionsanreize als kurzfristig wirksame Hebel gegen steigende Mieten. Kritiker verwiesen auf Zielkonflikte zwischen Kostensenkung, Umweltauflagen und Flächensparzielen. Die Wirksamkeit der beschlossenen Maßnahmen hängt nun von der parlamentarischen Unterstützung in Bayern und im Bund ab und von weiteren politischen Abstimmungen innerhalb der Union.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk