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Deutsche Welle hält griechischen Dienst nach Rundfunkratsentscheidung weiter offen

Der Rundfunkrat der Deutschen Welle kippte in einer Sitzung Mitte September 2026 die frühere Entscheidung zur Abschaffung des griechischsprachigen Programms. Die Redaktion soll in reduzierter Form fortbestehen; die Entscheidung war zuvor im Februar 2026…

Der Rundfunkrat der Deutschen Welle hat in einer Sitzung am Freitag, dem 18. September 2026, die zuvor für Anfang 2027 geplante Einstellung des griechischsprachigen Programms aufgehoben. Mit der einstimmigen Entscheidung wurde die im Februar 2026 verkündete Maßnahme revidiert; damals hatte die Geschäftsführung der Deutschen Welle angekündigt, das Angebot zum 1. Januar 2027 einzustellen und damit ein über 60 Jahre existierendes Programm zu beenden. Die neue Beschlusslage sieht vor, dass das griechischsprachige Angebot auch nach 2026 erhalten bleibt, allerdings in einer reduzierten und an das restrukturierte Betriebsmodell der DW angepassten Form.

Die Kehrtwende folgt auf eine breitere öffentliche Debatte und Proteste in Griechenland und in Deutschland: Medien, politische Stimmen und eine Petition hatten die Bedeutung des Programms für die deutsch-griechische Berichterstattung und für die griechischsprachige Bevölkerung in Deutschland hervorgehoben. Der ursprüngliche Einschnitt war Teil eines Sparpakets, mit dem die Deutsche Welle reagierte, nachdem der Bundeszuschuss im Zuge der Haushaltsbereinigung gekürzt worden war.

Die Entscheidung des Rundfunkrats betont laut Mitteilungen die journalistische Relevanz des Angebots in Europa und die Rolle der DW in der Auslandskommunikation. Konkrete Angaben zur künftigen personellen und programminhaltlichen Ausgestaltung bleiben bislang begrenzt: Aussagen dazu, wie viele Stellen erhalten oder umgewidmet werden und welche Formate künftig laufen sollen, liegen der Redaktion und den Aufsichtsorganen noch zur Ausarbeitung vor. Damit bleiben operative Details und die finanzielle Absicherung des fortgeführten Angebots offen.

Aus rechtlicher Sicht ist der Rundfunkrat ein zentrales Kontrollgremium der Deutschen Welle; seine Beschlüsse können die Programmplanung der Geschäftsführung korrigieren oder neu ausrichten. Die nun getroffene Entscheidung wird in Athen und innerhalb griechischer Medien als Erfolg bewertet; sie stellt zugleich eine politische und haushaltspolitische Herausforderung dar, da die DW in den kommenden Monaten darlegen muss, wie die fortgeführte Sprachredaktion in ein reduziert dimensioniertes Budget passt.

Fakten, Zeitangaben und Beschlussinhalt basieren auf den Presseberichten der Deutschen Welle und auf Berichterstattung deutscher und griechischer Medien; definitive operative Festlegungen zur personellen Ausstattung und zum Programmschema sind noch ausständig und werden voraussichtlich in den kommenden Wochen von der DW-Geschäftsführung und dem Verwaltungsrat konkretisiert.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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