Gesundheit

Die Linke fragt Bundesregierung zur Migräneforschung und Versorgung

Die Linke hat am 21. September 2026 eine Kleine Anfrage zur Migräne in den Bundestag eingebracht. Die Drucksache 21/8084 liegt vor, eine Regierungsantwort steht noch aus.

Die Fraktion Die Linke hat am 21. September 2026 eine Kleine Anfrage zur Migräneforschung und zur Versorgung Betroffener an die Bundesregierung gerichtet. Die Initiative ist als Drucksache 21/8084 im Deutschen Bundestag registriert. Nach dem Stand vom 28. September 2026 liegt noch keine Antwort der Bundesregierung vor.

Die Anfrage umfasst laut Parlamentsdokumentation 20 Einzelfragen. Im Mittelpunkt stehen der aktuelle Forschungsstand zu Ursachen und Therapien der Migräne, Umfang und Ausrichtung staatlich geförderter Projekte sowie Fragen zur Verfügbarkeit moderner Medikamente, insbesondere CGRP-gerichteter Wirkstoffe. Zudem thematisiert die Fraktion die ambulante und rehabilitative Versorgung, bestehende Versorgungslücken und Wartezeiten sowie mögliche regionale Unterschiede beim Zugang zu spezialisierten Angeboten.

Ein weiterer Komplex betrifft die soziale Absicherung von Menschen mit chronischer Migräne. Die Linke erkundigt sich, wie sich aktuelle oder geplante Reformen in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Eigenbeteiligungen und Zuzahlungen auswirken und welche Maßnahmen die Bundesregierung ergreift, um finanzielle Belastungen für chronisch Erkrankte zu begrenzen. Gefragt wird auch, ob es eine ressortübergreifende Strategie gibt, die Teilhabe und Erwerbsfähigkeit von Betroffenen stärkt und Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation systematisch verzahnt.

Hintergrund der Initiative sind anhaltende Debatten über Versorgungsqualität und -zugang im Gesundheitswesen. In den vergangenen Monaten sind im Bundestag vermehrt Anfragen zu Gesundheits- und Versorgungsthemen eingebracht worden. Die jetzige Kleine Anfrage verknüpft forschungs- und versorgungspolitische Aspekte mit sozialpolitischen Folgen für Patientinnen und Patienten, die unter wiederkehrenden oder chronischen Migräneattacken leiden.

Die Bundesregierung beantwortet Kleine Anfragen innerhalb der in der Geschäftsordnung vorgesehenen Frist. Inhaltliche Aussagen über Antworten oder mögliche Konsequenzen lassen sich derzeit nicht treffen; belastbare Einschätzungen sind erst auf Grundlage der schriftlichen Regierungsantwort möglich. Mit der vorliegenden Drucksache dokumentiert die Fraktion Die Linke ihren Informationsbedarf zu Forschung, Versorgung und sozialer Absicherung bei Migräne und bittet die Bundesregierung um eine systematische Bestandsaufnahme.

Die Vorgangsdaten und der Wortlaut der Kleinen Anfrage sind im Dokumentations- und Informationssystem des Bundestages abrufbar. Der Deutsche Bundestag veröffentlicht nach Eingang auch die Antwort der Bundesregierung. Bis dahin bleibt der Sachstand offen; ob und in welchem Umfang die von der Fraktion benannten Lücken und Bedarfe bestätigt werden, ist der ausstehenden Antwort vorbehalten.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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