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Donauwörther Hans-Leipelt-Schule gewinnt dritten Preis beim Deutschen Schulpreis

Die Hans-Leipelt-Schule aus Donauwörth ist in Berlin mit einem der fünf mit 30.000 Euro dotierten Preise ausgezeichnet worden. Den Hauptpreis erhielt die Bertha-von-Suttner-Schule aus Mörfelden-Walldorf.

Die Hans-Leipelt-Schule in Donauwörth ist am 29. September 2026 in Berlin mit einem der fünf mit jeweils 30.000 Euro dotierten Preise des Deutschen Schulpreises ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte insbesondere das Lernkonzept, in dem Lehrkräfte als Coaches auftreten und Schülerinnen und Schüler stärker selbstorganisiert arbeiten. Den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt die Bertha-von-Suttner-Schule aus Mörfelden-Walldorf.

Der Deutsche Schulpreis wird von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung getragen. Bewertet werden Bewerbungen nach sechs Qualitätsbereichen, darunter Unterrichtsqualität, Umgang mit Vielfalt und die Lernende Schule. Für den Wettbewerb 2026 gingen nach Angaben der Veranstalter 87 Bewerbungen ein; daraus wählte die Jury im Frühjahr 20 Schulen für die nächste Runde aus und nominierte im Juni 15 Finalisten für die Preisverleihung in Berlin.

Die Hans-Leipelt-Schule überzeugte die Jury mit einem flexiblen Lernmodell. Auf eine starre Taktung folgt eine Einführungsphase, danach arbeiten die Lernenden eigenständig an Aufgaben und Projekten. Lehrkräfte begleiten diese Phasen als Coaches, strukturieren Lernwege und geben individuelle Rückmeldungen. Nach Darstellung der Jury wurde das Modell unter vergleichsweise begrenzten räumlichen und finanziellen Bedingungen entwickelt und lässt sich auf andere Bildungsgänge übertragen.

Für die Schule in Donauwörth ist die Auszeichnung mehr als eine Anerkennung: Das Preisgeld ermöglicht die Weiterentwicklung des Konzepts, etwa bei Materialien, Raumgestaltung oder Fortbildungen. Zugleich erhöht die öffentliche Würdigung die Sichtbarkeit in der Region Schwaben und erleichtert den Austausch mit anderen Schulen, die an ähnlichen Vorhaben arbeiten. Fachleute sehen in solchen Preisen die Chance, erprobte Praxis zu verbreiten. Zugleich verweisen sie darauf, dass die nachhaltige Verankerung innovativer Modelle vom Personal, von Zeitressourcen und von verlässlicher Unterstützung durch Träger und Politik abhängt.

Der Wettbewerb zielt darauf, gute Schule sichtbar zu machen und Transfer zu fördern. Prämiert werden nicht Einzelprojekte, sondern Gesamtkonzepte, die Unterricht, Schulentwicklung und Teilhabe zusammenführen. Mit der Auszeichnung für Donauwörth rückt ein Ansatz in den Vordergrund, der Selbststeuerung stärkt und Lehrkräfte in eine beratende Rolle versetzt. Die Preisverleihung in Berlin markiert den Abschluss des diesjährigen Wettbewerbs – und für die ausgezeichneten Schulen den Auftakt, ihre Erfahrungen breiter zu teilen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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