Bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Kalübber Straße und der Kreisstraße K 76 nahe Zirzow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sind am Sonntag, 4. Oktober 2026, drei Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei Neubrandenburg stießen am Nachmittag zwei Autos zusammen. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab; eines prallte gegen einen Baum.
Die Verletzten – die beiden Fahrer im Alter von 73 und 60 Jahren sowie ein zwölfjähriges Kind – wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus nach Neubrandenburg gebracht. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden.
Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 25.000 Euro. Hinweise auf Alkohol- oder Drogeneinfluss lagen zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht vor. Die Beamtinnen und Beamten prüfen den genauen Ablauf sowie mögliche Ursachen des Zusammenstoßes, darunter Vorfahrtsfragen und Sichtverhältnisse an der Kreuzung.
Für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war der Bereich zeitweise eingeschränkt passierbar. Längere Straßensperrungen wurden nicht gemeldet. Spezialisten der Polizei Neubrandenburg sicherten Spuren am Unfallort und dokumentierten die Stellung der beteiligten Fahrzeuge sowie die Schäden an der Infrastruktur.
Die Ermittler bitten Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Fahrverlauf der beteiligten Fahrzeuge machen können, sich bei der Polizei Neubrandenburg zu melden. Aussagen zur Haftung oder zu möglichen strafrechtlichen Konsequenzen sind erst nach Abschluss der Untersuchungen zu erwarten.
In der Region gehören Kreuzungen wie die Anbindung der Kalübber Straße an die K 76 zu den wiederkehrenden Orten für Verkehrsunfälle. Nach polizeilicher Erfahrung spielen Unübersichtlichkeit, Fehleinschätzungen von Geschwindigkeiten und Vorfahrtsverstöße regelmäßig eine Rolle. Konkrete Festlegungen zu diesen Punkten in Bezug auf den aktuellen Fall gibt es jedoch noch nicht.
Weitere Informationen will die Polizei veröffentlichen, sobald die Auswertung von Zeugenaussagen und Spuren abgeschlossen ist. Bis dahin beschränken sich die Maßnahmen auf Nachermittlungen und die Abstimmung mit den Rettungsdiensten und der kommunalen Straßenverwaltung.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).