Am 23. Oktober 2026 haben an der Königsbrücker Straße in Dresden metertiefe Bohrungen für ein Gleichrichterunterwerk begonnen. Nach Angaben der Stadt Dresden und der Dresdner Verkehrsbetriebe dienen die Arbeiten der Vorbereitung einer zentralen Stromversorgungseinrichtung für den künftigen Straßenbahnbetrieb. Die Bohrungen erreichen Tiefen von bis zu 13 Metern und sind mit laufenden Leitungs- und Gleisvorbereitungen abgestimmt.
Träger des Ausbaus ist das Straßen- und Tiefbauamt in Zusammenarbeit mit den Dresdner Verkehrsbetrieben sowie beteiligten Leitungsunternehmen. Der Ausbau der Königsbrücker Straße wird abschnittsweise zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee umgesetzt. In den Planunterlagen der Stadt ist das Gleichrichterunterwerk als notwendiger Baustein ausgewiesen, um den erweiterten Stadtbahnbetrieb auf dem Abschnitt dauerhaft mit Energie zu versorgen.
Technisch handelt es sich um Tiefbohrungen für Fundamente und Unterkonstruktionen sowie um geotechnische Erkundungen des Baugrunds. Nach Behördenangaben sind an innerstädtischen Straßenabschnitten komplexe Leitungsführungen und Grundwasserstände zu berücksichtigen. Die Bohrungen erfolgen daher unter kontinuierlicher Bauüberwachung, mit Lärmschutzmaßnahmen und angepasster Verkehrsführung. Die Stadtverwaltung Dresden hat in diesem Zusammenhang auf Geschwindigkeitsbeschränkungen und temporäre Spurverschwenkungen in der unmittelbaren Baustellenumgebung hingewiesen.
Für Anlieger und Gewerbetreibende kündigte die Stadt regelmäßige Informationen zum Bauablauf, zu Sperrzeiten und zu möglichen Einschränkungen an. Dazu zählen Hinweisschilder vor Ort und Formate zur Beteiligung, in denen Fragen zur Bauphase und zur Erreichbarkeit von Geschäften erörtert werden. Die Dresdner Verkehrsbetriebe verweisen zudem auf mögliche, zeitweise Änderungen im Fahrplan und informieren über Umleitungen, sobald diese feststehen.
Die jetzt gestartete Bauphase ist für den weiteren Verlauf des Projekts zentral: Erst wenn die Gründung und die Versorgungstechnik für das Gleichrichterunterwerk stehen, können Gleise, Weichen und Fahrleitungen so installiert werden, dass Stadtbahnwagen den Abschnitt künftig regulär befahren können. Konkrete Termine für die Fertigstellung einzelner Teilabschnitte bleiben abhängig vom Fortgang der Tiefbau-, Leitungs- und Gleisarbeiten. Zuständige Stellen betonen, dass Zeitpläne fortlaufend mit Bahn- und Energiepartnern abgestimmt und bei Bedarf aktualisiert werden.
Der Ausbau der Königsbrücker Straße zählt zu den größeren innerstädtischen Infrastrukturvorhaben in Dresden. Ziel ist eine leistungsfähigere und zuverlässigere Straßenbahninfrastruktur auf einer wichtigen Nordverbindung, verbunden mit verkehrlichen Anpassungen für den innerstädtischen Korridor zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).