In Kirchheim bei München ist am 29. September 2026 der frühere Aschheimer Bürgermeister Thomas Glashauser bei Erntearbeiten auf einem Feld ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei stürzte der 51-Jährige gegen 18 Uhr am Heimstettener Moosweg von einem hinter einer Zugmaschine mitgeführten Erntegerät und wurde im Anschluss vom Fahrzeug überrollt. Rettungskräfte reanimierten ihn und brachten ihn per Rettungshubschrauber in ein Münchner Klinikum, wo er an seinen schweren Verletzungen starb. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen und ein unfallanalytisches Gutachten veranlasst.
Die Identität des Verstorbenen wurde von mehreren lokalen Medien übereinstimmend mit Thomas Glashauser bestätigt. Er war Mitglied der CSU und von 2014 bis 2024 Erster Bürgermeister der Gemeinde Aschheim im Landkreis München. Aus der CSU Aschheim wurden Betroffenheit und Anteilnahme geäußert. Offizielle Details zu den persönlichen Umständen Glashausers über den Unfalltag hinaus veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.
Zum Ablauf des Unglücks machten die Ermittler keine Angaben über eine mögliche Ursache. Unklar ist insbesondere, wie es zu dem Sturz vom Erntegerät kommen konnte. Ergebnisse des beauftragten Gutachters sowie Zeugenhinweise sollen Aufschluss geben. Bis dahin lassen sich Verantwortlichkeiten oder technische Mängel nicht belastbar beurteilen.
Kirchheim bei München und Aschheim liegen im Osten des Ballungsraums München; die Feldwege am Heimstettener Moosweg werden in der Saison häufig für landwirtschaftliche Arbeiten genutzt. Der Vorfall verweist auf die Risiken bei Arbeiten mit landwirtschaftlichen Zug- und Anbaugeräten, insbesondere wenn Personen auf mitgeführten Geräten stehen oder mitfahren. Je nach Ergebnis der Untersuchung könnten arbeits- und verkehrsrechtliche Konsequenzen folgen, etwa mit Blick auf Betriebssicherheit, Einweisung des Personals oder Vorgaben zur Personenbeförderung auf Arbeitsmaschinen. Konkrete Folgerungen lassen sich jedoch erst nach Abschluss der Ermittlungen ziehen.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Beobachtungen am Heimstettener Moosweg am Abend des 29. September gemacht haben, sich zu melden. Weitere offizielle Informationen der Münchner Polizei wurden für die nächsten Tage in Aussicht gestellt.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).