Der Bezirk Eimsbüttel prüft die Einrichtung einer Diagonalquerung für Fußgängerinnen und Fußgänger an der Kreuzung Osterstraße/Heußweg. Die Initiative von SPD und Grünen ist in der Drucksache 22-2616 dokumentiert, die den Sachverhalt am 7. Oktober 2026 zur Beschlussfassung in die Bezirksversammlung eingebracht hat. Ziel ist es, den stark frequentierten Knotenpunkt übersichtlicher zu machen und Querungszeiten für Fußverkehr deutlich zu verkürzen. ([suche.transparenz.hamburg.de](https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/bezirk-eimsbuettel-drucksache-22-2616?utm_source=openai))
Konkret sehen die Fraktionen vor, dass an der Kreuzung alle Ampeln gleichzeitig auf Grün geschaltet werden, so dass eine sogenannte „Alles-gehen-Kreuzung“ entsteht – in Anlehnung an die berühmte Shibuya Crossing in Tokio. Die Maßnahme würde eine zeitlich begrenzte Umprogrammierung der Lichtsignalanlage und ergänzende Markierungen oder Bodenbeläge erfordern; bauliche Eingriffe sind im Papier nicht abschließend beschrieben. Die Idee wird als Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Förderung des Fußverkehrs dargestellt. ([ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/eimsbuettel-kommt-tokio-kreuzung-an-der-osterstrasse%2Ceimsbuettel-106.html?utm_source=openai))
Die politische Initiative begründet sich mit der lokalen Verkehrssituation: Die Kreuzung liegt auf Schulwegen, in unmittelbarer Nähe befinden sich medizinische Einrichtungen und Einzelhandelsangebote, was zu hoher Fußgänger- und Radverkehrsbelastung führt. Vertreterinnen der SPD und der Grünen im Bezirk verweisen auf regelmäßige Beobachtungen und Unfallanalysen als Anlass für die Prüfung. Konkrete Kosten, ein Zeitplan für Umsetzung oder eine formale Zustimmung des Bezirksamts sind in der vorliegenden Drucksache nicht genannt. ([spd-fraktion-eimsbuettel.de](https://spd-fraktion-eimsbuettel.de/spd-fordert-mehr-sicherheit-am-verkehrsknotenpunkt/?utm_source=openai))
Verkehrsrechtliche und technische Folgen wären vor einer Realisierung zu klären: Änderungen an Ampelsteuerungen erfordern Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sowie Prüfungen hinsichtlich ÖPNV-Fahrspuren und Gefährdung des Radverkehrs. Vergleichbare Diagonalquerungen in Deutschland sind selten; Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, dass sie Fußwegenutzung erhöhen können, gleichzeitig aber komplexe Signaltechnik und klare Markierung sowie Öffentlichkeitsarbeit benötigen. ([lsbg.hamburg.de](https://lsbg.hamburg.de/maxb-stresemannstrasse?utm_source=openai))
Der aktuelle Vorstoß hat mit der Einbringung der Drucksache am 7. Oktober 2026 einen politischen Prüfauftrag erhalten; eine endgültige Entscheidung über eine Umsetzung steht noch aus und muss formell von der Bezirksversammlung und den zuständigen technischen Stellen bestätigt werden. Beobachter sollten auf kommende Sitzungsprotokolle und Stellungnahmen des Bezirksamts achten, die verbindliche Angaben zu Kosten, Zeitplan und Sicherheitsprüfungen liefern werden. ([suche.transparenz.hamburg.de](https://suche.transparenz.hamburg.de/dataset/bezirk-eimsbuettel-drucksache-22-2616?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).