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Einsatzkräfte befreien Graugans an der Nahe von Angelhaken

In Kirn haben Polizei, Feuerwehr, ein Jäger und das Ordnungsamt am 5. Oktober 2026 eine Graugans gerettet, der ein großer Angelhaken mit Schnur im Gefieder steckte. Das Tier konnte nach der Bergung unverletzt wieder…

In Kirn (Landkreis Bad Kreuznach) haben am 5. Oktober 2026 Polizei Kirn, die Freiwillige Feuerwehr Kirn, ein Jäger und das Ordnungsamt eine wildlebende Graugans an der Nahe von einem großen Angelhaken befreit. Nach Angaben der Polizei hielt sich das Tier seit mehreren Tagen im Bereich des sogenannten Schülerkiesels auf; ein Haken mit Angelschnur und Köder hatte sich im Gefieder verfangen. Zwei Rettungsversuche waren zuvor gescheitert. Erst am Montag gelang die Bergung im koordinierten Zusammenwirken der beteiligten Stellen. Nach der Entfernung des Hakens wurde die Graugans nach Polizeiangaben ohne erkennbare Verletzungen wieder in die Nahe entlassen.

Auslöser der Aktion waren Hinweise von Passanten, die den beeinträchtigten Zustand des Tieres gemeldet hatten. Die Einsatzkräfte beschrieben ein behutsames Vorgehen: Zunächst wurde die Gans mit Futter in Ufernähe gelockt. Anschließend warf ein Team aus dem Hinterhalt ein Netz, sicherte das Tier und entfernte den Angelhaken samt Schnur vor Ort. Die Graugans zeigte danach keine offensichtlichen Schäden und schwamm eigenständig davon.

Wie der Haken in das Gefieder geriet, ist ungeklärt. Die in regionalen Berichten zitierten Behörden nannten keine Ermittlungsansätze zu möglichen Verantwortlichen. Von vorsätzlicher Tierquälerei ist in den vorliegenden Darstellungen nicht die Rede. Der Fall reiht sich in wiederkehrende Vorfälle in Deutschland ein, bei denen Wasservögel in Angelschnüren, Haken oder Ködern hängen bleiben und gerettet werden müssen. Naturschutzorganisationen weisen seit Jahren darauf hin, dass verloren gegangene oder unsachgemäß entsorgte Angelschnüre für Wasservögel lebensgefährlich sein können.

Die Nahe und ihre Uferbereiche sind in Kirn stark frequentiert; der Schülerkiesel gilt als Aufenthaltsort für Wasservögel. In ähnlichen Lagen übernehmen häufig Polizei, kommunale Ordnungsämter, Feuerwehren oder jagdliche Ansprechpersonen die akute Hilfe. Praktisch zeigt der Fall die Bedeutung umsichtig genutzter Ausrüstung und sauberer Ufer: Sorgfältig verstautes Angelgerät, das Einsammeln von Schnüren sowie das zeitnahe Melden verletzter Tiere an zuständige Behörden oder anerkannte Wildtierhilfen können Risiken für Wildvögel mindern. Im aktuellen Kirner Einsatz endete die Rettung glimpflich: Die Graugans blieb nach der Behandlung offenbar ohne größere Blessuren und kehrte unmittelbar ins Gewässer zurück.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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