Die Weströhre des Engelbergtunnels auf der A81 wird an diesem Wochenende wegen Sanierungsarbeiten nach dem Lkw-Brand im Frühjahr nachts voll gesperrt. Nach Angaben der Autobahn GmbH, Niederlassung Südwest, gelten die Sperrungen von Freitag, 16. Oktober 2026, etwa 21:30 Uhr bis Samstag, 17. Oktober 2026, etwa 05:30 Uhr sowie von Samstag, 17. Oktober 2026, etwa 21:30 Uhr bis Sonntag, 18. Oktober 2026, etwa 05:30 Uhr. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach umgeleitet.
Hintergrund ist ein Brand Anfang März 2026, bei dem in der Weströhre auf rund 300 Metern sicherheitsrelevante Einrichtungen beschädigt wurden. Die Oströhre war nach ersten Maßnahmen schrittweise wieder freigegeben worden. Die derzeitigen Arbeiten konzentrieren sich auf die Betriebstechnik und erfordern Eingriffe in die Verkehrssicherung. Deshalb werden sie in verkehrsarmen Nachtstunden ausgeführt. Einen Termin für die vollständige Wiederinbetriebnahme der Weströhre nennt die Behörde in ihrer aktuellen Mitteilung nicht.
Die geplanten nächtlichen Vollsperrungen sollen die Beeinträchtigungen für den Berufs- und Wirtschaftsverkehr begrenzen. Gleichwohl kann der Auf- und Abbau der Verkehrssicherung auch außerhalb der genannten Zeitfenster Auswirkungen haben. Die Autobahn GmbH empfiehlt, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen und zusätzliche Fahrzeit einzuplanen. Welche Fahrtrichtung im Einzelnen betroffen ist, ergibt sich aus der vor Ort eingerichteten Verkehrsführung.
Der Engelbergtunnel liegt bei Leonberg und ist ein zentraler Abschnitt der A81 für den Raum Stuttgart. Seit dem Ereignis im März arbeiten die Autobahn GmbH, die Polizei und die Feuerwehr eng zusammen, um Schäden zu beheben und die Tunnelsicherheit wiederherzustellen. Im Vordergrund stehen laut Behörden die Prüfung und Erneuerung der sicherheitsrelevanten Anlagen, darunter Lüftung, Brandmelde- und Energieversorgungstechnik. Angaben zu Schadenssummen oder belastbaren Zeitplänen für eine vollständige Rückkehr zum Regelbetrieb liegen derzeit nicht vor.
Mit den jetzt angekündigten Sperrungen setzt die Niederlassung Südwest die schrittweise Sanierung fort. Der Betrieb der Oströhre bleibt davon unberührt. Weitere Informationen zum Fortgang der Arbeiten will die Autobahn GmbH nach Abschluss der jeweiligen Arbeitsschritte bereitstellen. Bis dahin bleibt die Lageeinschätzung unverändert: Vorrang hat die sichere Abwicklung des Verkehrs und der Schutz vor Folgeschäden im Tunnel.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).