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EuroPride 2029 kommt nach Dresden

Die European Pride Organisers Association hat in Magdeburg Dresden den Zuschlag für die EuroPride 2029 erteilt. Stadt und CSD Dresden e.V. bereiten nun Finanzierung, Sicherheit und Programmplanung vor.

Dresden richtet die EuroPride 2029 aus. Auf der Mitgliederversammlung in Magdeburg votierten die Mitglieder der European Pride Organisers Association (EPOA) für die sächsische Landeshauptstadt; den offiziellen Zuschlag erhielt der Bewerber CSD Dresden e.V. Damit kehrt die europaweit größte Pride-Veranstaltung nach 25 Jahren erstmals wieder nach Deutschland zurück. Der CSD Dresden hatte seine Bewerbung unter dem Leitmotiv „Turn Walls into Bridges“ eingereicht.

Die Vergabe knüpft an zwei historische Jahrestage, die 2029 zusammentreffen: 60 Jahre nach den Ereignissen um Stonewall und 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution. Der CSD Dresden ordnet dies in den Rahmen von Menschenrechten, Sichtbarkeit und demokratischem Zusammenhalt in Ostdeutschland und Europa ein. Die EPOA würdigte die Dresdner Bewerbung als deutliches Bekenntnis zu Vielfalt und Menschenwürde.

Stadtverwaltung und CSD-Verein kündigten an, die organisatorische Vorbereitung sofort aufzunehmen. Nach Angaben aus städtischen Unterlagen sind Mittel zur Unterstützung einschlägiger Programme bis 2029 vorgesehen; die Verwaltung hat entsprechende Positionen in die Haushaltsplanung einbezogen. Konkrete Summen, weitere Finanzierungszusagen und die endgültige Kostenplanung stehen jedoch noch aus. Die Veranstalter betonen, dass die EuroPride Demonstrations-, Bildungs- und Festivalformate bündeln und lokale wie internationale Partner einbeziehen soll.

Die Entscheidung fand in Sachsen und bundesweit Beachtung. Befürworter sehen die Vergabe als Chance, Debatten über Gleichberechtigung und den Schutz vor Diskriminierung breiter zu führen. Kritiker verweisen auf Sicherheits- und Organisationsrisiken sowie auf mögliche Auseinandersetzungen mit politisch konservativen Akteuren. Mit dem formellen Beschluss der EPOA beginnt nun die Phase der Detailplanung, der Genehmigungsverfahren und der Koordination mit den zuständigen Behörden.

Als nächste Schritte wollen CSD Dresden e.V. und die Stadt ein Veranstaltungs- und Sicherheitskonzept vorlegen und hierzu Gespräche mit Landes- und Bundesbehörden führen. Zeitliche Eckpunkte für den genauen Veranstaltungszeitraum 2029 sowie das finale Programm sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Die Angaben beruhen auf Mitteilungen von CSD Dresden e.V. und der EPOA sowie auf übereinstimmenden Berichten regionaler Medien.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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