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Fed erhöht Leitzins um 0,25 Prozentpunkte – erster Schritt seit 2023 am 16. September 2026

Die US-Notenbank Federal Reserve hat am 16. September 2026 den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf eine Zielspanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben. Der Beschluss fiel einstimmig; Fed-Chef Kevin Warsh deutete weitere Erhöhungen im…

Die Federal Reserve hat am 16. September 2026 die Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben. Das Federal Open Market Committee (FOMC) beschloss per einstimmigem Votum, die Zielspanne für den federal funds rate auf 3,75 bis 4,00 Prozent zu erhöhen. In der begleitenden Mitteilung nannte die Notenbank die anhaltend hohen Inflationsrisiken als Begründung für das geldpolitische Umschwenken. Die Entscheidung markiert die erste Zinserhöhung seit Juli 2023 und ist zugleich der erste Zinsanstieg unter dem Vorsitz von Kevin Warsh. ([federalreserve.gov](https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20260916a.htm?utm_source=openai))

Der FOMC-Text vom 16. September 2026 betont, dass die geldpolitische Straffung darauf zielt, die Preisstabilität zu sichern, und stellt zugleich die Möglichkeit weiterer Schritte im Jahresverlauf in Aussicht. In den veröffentlichten Projektionen signalisierte das Gremium eine Wahrscheinlichkeit für mindestens eine weitere Erhöhung, falls die Preisentwicklung dies erfordere. Ökonomen erwarten, dass höhere Leitzinsen kurzfristig Kreditkosten für Verbraucher und Unternehmen steigern können, während Sparer höhere Renditen auf Einlagen sehen könnten. ([federalreserve.gov](https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20260916a.htm?utm_source=openai))

Die Entscheidung setzt Kevin Warsh in einen offenkundigen Zielkonflikt mit Präsident Donald Trump, der wiederholt niedrigere Zinsen gefordert hatte. Unmittelbar nach der FOMC-Sitzung kritisierte Trump die Erhöhung scharf und forderte ein zügiges Absenken der Zinsen; Warsh hingegen verteidigte die Unabhängigkeit der Geldpolitik und verwies auf die Notwendigkeit, die Inflation zu bekämpfen. Beide Positionen sind belegbar in Stellungnahmen und Berichten der Pressedienste. ([axios.com](https://www.axios.com/2026/09/16/trump-fed-interest-rates-lower-call?utm_source=openai))

Für Deutschland und die Eurozone bedeutet die Fed-Entscheidung vor allem indirekte Auswirkungen: Höhere US-Zinsen können zu Kapitalzuflüssen in Dollaranlagen, zu einem stärkeren US-Dollar und damit zu Aufwärtsdruck auf importierte Energie- und Rohstoffpreise führen. Das wiederum kann die Inflationslage in der Eurozone verschärfen und den geldpolitischen Handlungsspielraum der Europäischen Zentralbank beeinflussen. Kurzfristig sind zudem Bewegungen an Anleihemärkten, Wechselkursen und Risikoprämien zu erwarten. ([cbsnews.com](https://www.cbsnews.com/news/fed-interest-rate-decision-today/?utm_source=openai))

Faktenprüfung: Der Beschluss der Federal Reserve datiert eindeutig auf den 16. September 2026; die offizielle FOMC-Mitteilung liegt auf der Website der Federal Reserve vor. Aussagen zu möglichen weiteren Schritten basieren auf den prognostischen Formulierungen der Fed und ergänzenden Analysen von Reuters, Associated Press und US-Wirtschaftsmedien. Konkrete Wirkungen auf deutsche Haushalte und Unternehmen hängen von nachfolgenden Marktreaktionen und der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ab. ([federalreserve.gov](https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20260916a.htm?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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