In Berlin hat am 9. Oktober 2026 das 22. Festival of Lights begonnen. Bis zum 18. Oktober werden rund 40 Orte in mehreren Bezirken illuminiert. Nach Angaben der Organisatoren zählen dazu prominente Schauplätze wie das Brandenburger Tor, der Potsdamer Platz, der Berliner Dom und der Fernsehturm. Bereits zum Auftakt waren bei einer Generalprobe Projektionen auf dem Berliner Dom und dem Fernsehturm zu sehen.
Das Festival versteht sich als großflächige Open-Air-Ausstellung für Lichtkunst. Gezeigt werden Fassadenprojektionen und Installationen, ergänzt um Begleitangebote wie sogenannte Lightseeing-Touren. Viele Inszenierungen sind kostenfrei im öffentlichen Raum sichtbar. Einzelne Programme sind jedoch an Tickets gebunden oder zeitlich enger gefasst. Dazu gehört nach Angaben der Veranstalter das Innenformat „Beyond the Light“ im Berliner Dom, das vom 9. bis 11. Oktober terminiert ist.
Veranstalter ist weiterhin Zander & Partner Event-Marketing. In den Partnerlisten werden Institutionen aus Kultur und Wirtschaft genannt; visitBerlin tritt als offizieller Partner auf und bündelt Informationen zu Touren und Programmpunkten. Die Ausrichtung soll künstlerische Sichtbarkeit schaffen, Besucher in die Innenstadt lenken und den städtischen Tourismus stärken. Dies berührt Debatten über Besucherströme, Nutzungen des öffentlichen Raums und städtebauliche Belastungen, die in den vergangenen Jahren regelmäßig aufkamen.
Sicherheits- und Verkehrsregelungen werden standortbezogen von den Bezirksämtern und der Polizei festgelegt. Bei größeren Menschenansammlungen kommen erfahrungsgemäß angepasste Verkehrsführungen und ausgewiesene Aufenthaltsflächen zum Einsatz. Die veröffentlichten Programminformationen führen Zeitfenster und Orte detailliert auf; für Formate mit begrenzten Kapazitäten ist eine Ticketregelung ausgewiesen.
Das Festival of Lights ist seit Jahren fester Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders im Herbst. Die diesjährige Ausgabe setzt auf die bekannte Mischung aus frei zugänglichen Projektionen und kuratierten, teils kommerziellen Begleitformaten. Wirkung und Reichweite bemessen sich erfahrungsgemäß an Besucherzahlen, medialer Präsenz und der Einbindung lokaler Kulturorte. Nach der Startnacht richtet sich der Blick nun auf die beworbenen Höhepunkte an den zentralen Plätzen und auf mögliche Anpassungen im Ablauf, sollten Witterung oder Zustrom dies erfordern.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).