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Feuerwehr löscht Brand in Barver zweimal – Haus unbewohnbar

Nach einem Brand in Barver kehrten Einsatzkräfte am Montag zu Nachlöscharbeiten zurück. Bis zu 17 Menschen wurden evakuiert, Verletzte gab es nicht. Der Schaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei rund 400.000 Euro.

Nach einem Wohnhausbrand in Barver (Landkreis Diepholz) haben Einsatzkräfte am Montagvormittag erneut löschen müssen. Zuvor war das Feuer am Sonntag, 1. November 2026, nach Angaben der Polizeiinspektion Diepholz gegen 12:40 Uhr in der Barnstorfer Straße ausgebrochen und zunächst gelöscht worden. Wegen eines Hitzestaus flammten Glutnester später wieder auf, sodass die Feuerwehr zurückkehrte, um Nachlöscharbeiten vorzunehmen. Ein Übergreifen auf Nachbargebäude wurde verhindert.

Die Polizei und die vor Ort eingesetzten Wehren stufen das Gebäude als unbewohnbar ein. Zur Zahl der Betroffenen liegen unterschiedliche Angaben vor: Der NDR berichtet von mehr als zehn evakuierten Bewohnerinnen und Bewohnern, die Kreiszeitung nennt 17 Menschen. Verletzte wurden nicht gemeldet. In Abstimmung mit der Samtgemeinde Rehden organisierten Behörden und Hilfsdienste die vorübergehende Unterbringung.

An dem Einsatz waren Kräfte aus Barver, Rehden und Wetschen beteiligt. Nach Behördenangaben waren insgesamt rund 100 Feuerwehrleute vor Ort. Zwei Drehleitern wurden eingesetzt, um Glutnester im Ober- und Dachgeschoss zu erreichen. Die polizeiliche Schadensschätzung beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf etwa 400.000 Euro.

Zur Brandursache laufen Ermittlungen der Polizeiinspektion Diepholz. Offizielle Ergebnisse liegen noch nicht vor. Aussagen zur endgültigen Schadenshöhe und zur künftigen Nutzung des Hauses sind derzeit nicht möglich. Zunächst geht es um die Sicherung der Statik sowie um die Spurensuche durch Brandermittler und gegebenenfalls hinzugezogene Sachverständige.

Der aktuelle Anlass ist das erneute Aufflammen und die Rückkehr der Feuerwehr am Montag, dem 2. November 2026. Der Brand am Sonntag markierte den Ausgangspunkt, die weiteren Maßnahmen am Montag standen im Zeichen der Nachkontrolle und des Ablöschens verbliebener Glut. Die Abstimmung zwischen Polizei, Feuerwehr und Kommune lief nach Behördenangaben eng, um sowohl die Einsatzlage als auch die Versorgung der betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten.

Die wichtigsten gesicherten Fakten sind damit: Ort und Zeitpunkt des Brandes (Barnstorfer Straße, Barver, 1. November, 12:40 Uhr), die zweimaligen Löscharbeiten wegen Hitzestau, die Unbewohnbarkeit des Hauses, die organisierte Unterbringung der Evakuierten, der Einsatzumfang der Feuerwehr mit zwei Drehleitern und die vorläufige Schadenssumme von rund 400.000 Euro. Unklar bleibt vorerst die Ursache des Feuers; hierzu will die Polizei nach Abschluss der Ermittlungen informieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen