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Feuerwehr rettet Baumpfleger aus 15 Metern Höhe in Geestland

In Langen bei Geestland hat die Feuerwehr am Sonntag einen Baumpfleger aus rund 15 Metern Höhe gerettet. Der Mann blieb unverletzt.

In Langen, einem Ortsteil der Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven, hat die Feuerwehr am Sonntag einen Baumpfleger aus etwa 15 Metern Höhe unverletzt gerettet. Nach Angaben der Einsatzkräfte hatte sich bei Arbeiten auf einem Privatgrundstück die Sicherungs- und Arbeitsausrüstung des Mannes in einem gespaltenen Baum verhakt. Der Betroffene konnte sich nicht mehr selbst befreien und setzte einen Notruf ab.

Zunächst rückte die Freiwillige Feuerwehr Langen mit einer Drehleiter an und sicherte den Mann in der Baumkrone. Parallel wurden spezialisierte Höhenretter der Berufsfeuerwehr Bremerhaven nachalarmiert. Ein Höhenretter stieg zum Verunfallten auf, brachte zusätzliche Sicherungen an und löste die verhakte Ausrüstung. Anschließend wurde der Baumpfleger kontrolliert zu Boden abgelassen. Der Rettungsdienst untersuchte ihn vor Ort; ein Transport in ein Krankenhaus war nach Feuerwehrangaben nicht erforderlich.

An dem Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Langen, die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Bremerhaven sowie der Rettungsdienst mit Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug beteiligt. Die Einsatzleitung bewertete das Vorgehen als koordiniert und zweckmäßig: Die Kombination aus Drehleiter für die Erstzugänglichkeit und spezialisierten Höhenrettern für das technische Vorgehen in der Höhe habe eine schonende Rettung ermöglicht.

Zum genauen Hergang teilten die Kräfte mit, die Ausrüstung des Mannes sei in einem gespaltenen Stammteil hängen geblieben. Solche Situationen treten bei der Baumpflege vor allem dann auf, wenn Seile oder Sicherungsgeräte durch Spannungen im Holz oder durch Risse blockiert werden. Arbeiten in der Baumkrone gelten als risikobehaftet, weshalb Betriebe standardisierte Sicherungsabläufe und regelmäßige Gerätekontrollen vorsehen. In diesem Fall endete der Einsatz ohne weitere Verletzungen.

Geestland liegt im Norden Niedersachsens und grenzt an Bremerhaven. Die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg ist bei speziellen Lagen wie der Höhenrettung üblich. Angaben zu möglichen Sachschäden oder zu einem behördlichen Nachspiel lagen am Sonntag nicht vor. Die Feuerwehr beschränkte sich auf Informationen zum Einsatzablauf und zum Gesundheitszustand des Geretteten.

Die Einsatzkräfte mahnen regelmäßig, Baumpflegearbeiten in großer Höhe nur mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung und klarer Abstimmung zwischen Kletterer und Bodenteam durchzuführen. Der aktuelle Vorfall zeigt, dass eine frühzeitige Nachalarmierung von Höhenrettern die Dauer und das Risiko eines solchen Einsatzes deutlich reduzieren kann.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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